Erste Allgemeine Verunsicherung – musikalische Helden der Jugend … und die habe ich noch nie live gesehen? Ein Zustand, der nicht andauern kann und darf:
13. Februar 2012, Deutsches Theater, München
Die Erwartungshaltung war entsprechend, gepaart mit ein paar Bedenken hinsichtlich des (man verzeihe mir diese Anmerkung) fortgeschrittenen Alters der Herren.
Und es kam, wie es eigentlich kommen musste:
Herr Spitzer war nicht zugegen! … damit fehlte natürlich der komplette musikalische Spannungsbogen. Diese unheimlich tiefe Stimme in Konkurrenz mit Herrn Eberhartingers Organ, diese Charaktere und Stimmen, die den Witz und Inhalt der Songs eigentlich erst transportieren.
Das Ergebnis war kein schlechtes Konzert … auf keinen Fall: Klaus Eberhartinger erstaunlich fit und redseelig, gute Musiker auf der Bühne (allerdings weniger die Show-Menschen, die man von der EAV gewohnt ist) und ein solider Querschnitt durch die Werke.
… aber es fehlte eben "etwas", das gewisse Etwas, so dass sich in mir das Gefühl entwickelte, dem Auftritt einer Coverband beizuwohnen.
Ob das mit Herrn Spitzer auf der Bühne anders wäre? … vielleicht kann ich mir hierzu irgendwann ein Bild machen.
Montag, 13. Februar 2012
Freitag, 6. Januar 2012
A Life Divided + Support: Insane
6. Januar 2012, Backstage, München
Das Konzertjahr 2012 ist eröffnet!
So früh im Jahr … und so muss das sein. Sein müssen hätte der zeitliche Druck für mich auf keinen Fall, eigentlich hätte ich mir an diesem Abend keinen "Ausgang" gewähren dürfen. So stand ich also erst einmal vor dem Problem, entweder gar nicht zu schlafen oder aber die Nacht durchzumachen. Letzteres in Kombination mit einer After Show oder aber dem Beiwohnen wochenendlichen Treibens im Backstage übte einen kurzen Anreiz aus, das wiederum wollte ich dann aber spontan entscheiden …
Erstaunlich spät im Backstage eingetroffen (wie kann es eigentlich sein, dass man es unter der Wochen, an einem Arbeitstag schafft, vor Beginn der Support-Band auf Konzerten aufzukreuzen, an Feiertagen – wo man doch den ganzen Tag Zeit hat! – dieses Unterfangen nicht gelingt … das wird mir auf immer ein Rätsel bleiben …) geht es erst einmal daran, den jungen Mann zu finden, der meine zweite Eintrittskarte bekommt. Es stellt sich dabei heraus, dass es bereits extrem voll ist (ausverkauft!) und das ein oder andere bekannte Gesicht herum läuft (Stichwort "Eisbrecher" und "Schöngeist" – München ist halt auch nur ein Dorf ;-) ).
In die Halle gequetscht und einen Platz gesucht, Insane haben bereits losgelegt und stehen mit interessanter Bekleidung auf der Bühne. Ich kannte die Herren bislang nicht – Musik "bumst", super, das passt.
Ein wenig belustigt stelle ich fest, dass allerdings der ein oder andere Besucher etwas irritiert ob ihres Auftritts ist. Ich habe es mir dann verkniffen, herauszufinden, ob es an der musikalischen oder optischen Darbietung liegt …
Das Konzertjahr 2012 ist eröffnet!
So früh im Jahr … und so muss das sein. Sein müssen hätte der zeitliche Druck für mich auf keinen Fall, eigentlich hätte ich mir an diesem Abend keinen "Ausgang" gewähren dürfen. So stand ich also erst einmal vor dem Problem, entweder gar nicht zu schlafen oder aber die Nacht durchzumachen. Letzteres in Kombination mit einer After Show oder aber dem Beiwohnen wochenendlichen Treibens im Backstage übte einen kurzen Anreiz aus, das wiederum wollte ich dann aber spontan entscheiden …
Erstaunlich spät im Backstage eingetroffen (wie kann es eigentlich sein, dass man es unter der Wochen, an einem Arbeitstag schafft, vor Beginn der Support-Band auf Konzerten aufzukreuzen, an Feiertagen – wo man doch den ganzen Tag Zeit hat! – dieses Unterfangen nicht gelingt … das wird mir auf immer ein Rätsel bleiben …) geht es erst einmal daran, den jungen Mann zu finden, der meine zweite Eintrittskarte bekommt. Es stellt sich dabei heraus, dass es bereits extrem voll ist (ausverkauft!) und das ein oder andere bekannte Gesicht herum läuft (Stichwort "Eisbrecher" und "Schöngeist" – München ist halt auch nur ein Dorf ;-) ).
In die Halle gequetscht und einen Platz gesucht, Insane haben bereits losgelegt und stehen mit interessanter Bekleidung auf der Bühne. Ich kannte die Herren bislang nicht – Musik "bumst", super, das passt.
Ein wenig belustigt stelle ich fest, dass allerdings der ein oder andere Besucher etwas irritiert ob ihres Auftritts ist. Ich habe es mir dann verkniffen, herauszufinden, ob es an der musikalischen oder optischen Darbietung liegt …
Freitag, 2. Dezember 2011
Jenix - Kill The Silence Tour 2011
2. Dezember 2011, Backstage, Club, München
Support: Fact and Fiction
Ich kenne bis dato nicht wirklich viel von Jenix, lasse mich aber gerne auf diesen Abend ein.
Als Support stehen "Fact and Fiction" aus Stuttgart (?) auf der Bühne und liefern einen guten, semi-professionellen Auftritt ab. Hier sind definitiv noch ein paar Shows von Nöten, um mit der Nötigen Gelassenheit und Routine ans Werk gehen zu können.
Musikalisch durchaus ok, aber nicht vom Hocker reißend.
Jenix dagenen ist anzusehen, dass sie bereits viele Shows gespielt haben. Das ist erfrischender Rock-Pop, der da geboten wird – routiniert, mit viel Engagement und Ansprache des Publikums.
Das fällt nicht schwer, da der Club wirklich klein ist, und so – trotz viel weniger Publikum als sie eigentlich verdient hätten – sehr gute Stimmung aufkommt.
Da stehen Vollblut-Musiker auf der Bühne, die Spaß haben und einen schönen Konzert-Abend bieten.
Wer die Möglichkeit hat: ansehen – es lohnt sich, weil willkommene Abwechslung im Einheitsbrei dessen, was einem aus Radio, Fernsehen etc. so entgegen schallt.
____
Beitrag von Ghostwriter im Blog Nachrichten München
Support: Fact and Fiction
Ich kenne bis dato nicht wirklich viel von Jenix, lasse mich aber gerne auf diesen Abend ein.
Als Support stehen "Fact and Fiction" aus Stuttgart (?) auf der Bühne und liefern einen guten, semi-professionellen Auftritt ab. Hier sind definitiv noch ein paar Shows von Nöten, um mit der Nötigen Gelassenheit und Routine ans Werk gehen zu können.
Musikalisch durchaus ok, aber nicht vom Hocker reißend.
Jenix dagenen ist anzusehen, dass sie bereits viele Shows gespielt haben. Das ist erfrischender Rock-Pop, der da geboten wird – routiniert, mit viel Engagement und Ansprache des Publikums.
Das fällt nicht schwer, da der Club wirklich klein ist, und so – trotz viel weniger Publikum als sie eigentlich verdient hätten – sehr gute Stimmung aufkommt.
Da stehen Vollblut-Musiker auf der Bühne, die Spaß haben und einen schönen Konzert-Abend bieten.
Wer die Möglichkeit hat: ansehen – es lohnt sich, weil willkommene Abwechslung im Einheitsbrei dessen, was einem aus Radio, Fernsehen etc. so entgegen schallt.
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Beitrag von Ghostwriter im Blog Nachrichten München
Montag, 31. Oktober 2011
Subway to Sally – Schwarz in Schwarz Tour 2011, München
31. Oktober 2011, Muffathalle, München
Support: Nachtgeschrei
Teil 3 des Konzert-Marathons … so was macht man halt mal, wenn der Drang raus unters Volk extrem groß ist und ausgelebt werden will. Dann schießt man halt auch recht spontan Karten für ein Konzert von Subway to Sally, nur, um sich ein Bild von ihrer Show zu machen …
Es ist leicht frostig, das Gefährt gut abgestellt und Richtung Muffat-Halle gedackelt. Die Schlange hält sich in Grenzen. Drinnen angekommen nehme ich natürlich erst mal die Halle in Augenschein: hoch, extrem hoch – aber vielleicht erscheint das auch nur ob der Proportionen so.
Es macht den Anschein, mächtig voll zu werden.
Nachtgeschrei liefern als Support das, was ich von einer großen Bühne eines Mittelalter-Festivals erwarten würde. Gut, aber nach ner Weile dann schon ein wenig … langwierig …
Subway to Sally eröffnen Ihren Gig mit Pomp, Feuer und einem riesen Knall, der mir fast Gehör und Arbeit der Lebenspumpe klaut … Da wird mächtig Show geboten und das Publikum macht mit!
Feiert, singt, tanzt, trinkt … ja, Letzteres sogar in solchen Massen, wie ich es noch selten auf Konzerten erlebt habe – nicht in dieser Flächendeckung und den kombinatorischen Auswirkungen.
Im Grunde bin ich im Laufe des Gigs sogar ein wenig geschockt: Ziel des Publikums scheint es – überwiegend – wirklich zu sein, sich ins Koma zu saufen, dabei mitzugrölen und mehr oder minder im Takt oder an selbigem Vorbei den Körper irgendwie zu bewegen.
Nun gut, eine Massen-Abfeier-Party, wie ich sie in letzter Zeit (gefühlt) ja schon häufiger erlebt habe – diesmal allerdings in deutlich größerem Ausmaß.
Mir dünkt, ich treibe mich da auf Konzerten von Bands rum, deren Konzept sich nicht ganz mit dem deckt, was ich so erwarte: auch hier fehlt mir ein wenig Tiefe und Sinn fürs Qualitätive.
Das ist jetzt nicht falsch zu verstehen: die Show ist super, es wird optisch und akustisch geboten, das Publikum "befriedigt", aber genau das Drumherum finde ich für derartige Events auch extrem wichtig und cih fühle mcih alles andere als Wohl in dieser Masse. Die (vermutlich letzte oder vorletzte) Zugabe nehme ich dann auch schonnicht mehr mit: durch die Massenbewegungen Richtung Theke immer weiter nach Hinten gedrängt bin ich da in einem Umfeld geladet, in dem sich der ein oder andere schon nicht mehr auf den Beinen halten konnte, geschweige denn gerade aussehen ...
Nun ja: einen Eindruck habe ich nun, und ich bin auf dem Weg zu einer (neuen) Selbsterkenntnis …
Support: Nachtgeschrei
Teil 3 des Konzert-Marathons … so was macht man halt mal, wenn der Drang raus unters Volk extrem groß ist und ausgelebt werden will. Dann schießt man halt auch recht spontan Karten für ein Konzert von Subway to Sally, nur, um sich ein Bild von ihrer Show zu machen …
Es ist leicht frostig, das Gefährt gut abgestellt und Richtung Muffat-Halle gedackelt. Die Schlange hält sich in Grenzen. Drinnen angekommen nehme ich natürlich erst mal die Halle in Augenschein: hoch, extrem hoch – aber vielleicht erscheint das auch nur ob der Proportionen so.
Es macht den Anschein, mächtig voll zu werden.
Nachtgeschrei liefern als Support das, was ich von einer großen Bühne eines Mittelalter-Festivals erwarten würde. Gut, aber nach ner Weile dann schon ein wenig … langwierig …
Subway to Sally eröffnen Ihren Gig mit Pomp, Feuer und einem riesen Knall, der mir fast Gehör und Arbeit der Lebenspumpe klaut … Da wird mächtig Show geboten und das Publikum macht mit!
Feiert, singt, tanzt, trinkt … ja, Letzteres sogar in solchen Massen, wie ich es noch selten auf Konzerten erlebt habe – nicht in dieser Flächendeckung und den kombinatorischen Auswirkungen.
Im Grunde bin ich im Laufe des Gigs sogar ein wenig geschockt: Ziel des Publikums scheint es – überwiegend – wirklich zu sein, sich ins Koma zu saufen, dabei mitzugrölen und mehr oder minder im Takt oder an selbigem Vorbei den Körper irgendwie zu bewegen.
Nun gut, eine Massen-Abfeier-Party, wie ich sie in letzter Zeit (gefühlt) ja schon häufiger erlebt habe – diesmal allerdings in deutlich größerem Ausmaß.
Mir dünkt, ich treibe mich da auf Konzerten von Bands rum, deren Konzept sich nicht ganz mit dem deckt, was ich so erwarte: auch hier fehlt mir ein wenig Tiefe und Sinn fürs Qualitätive.
Das ist jetzt nicht falsch zu verstehen: die Show ist super, es wird optisch und akustisch geboten, das Publikum "befriedigt", aber genau das Drumherum finde ich für derartige Events auch extrem wichtig und cih fühle mcih alles andere als Wohl in dieser Masse. Die (vermutlich letzte oder vorletzte) Zugabe nehme ich dann auch schonnicht mehr mit: durch die Massenbewegungen Richtung Theke immer weiter nach Hinten gedrängt bin ich da in einem Umfeld geladet, in dem sich der ein oder andere schon nicht mehr auf den Beinen halten konnte, geschweige denn gerade aussehen ...
Nun ja: einen Eindruck habe ich nun, und ich bin auf dem Weg zu einer (neuen) Selbsterkenntnis …
Sonntag, 30. Oktober 2011
Mono Inc. – viva hades tour, Cham
30. Oktober 2011, Cham, Eventhalle
Support: Stahlmann
Des Konzert-Marathons, Teil 2 ...
Ab nach Cham, irgendwo in Bayern, im Osten dessen, kurz vor der Grenze ... man muss ja mal ein wenig rum kommen im Leben.
Gut, beim Support Stahlmann weiß ich ja, was mich erwartet, aber Mono Inc. ist live Neuland für mich und ich hatte mir gesagt, dies auf jeden Fall einmal abzuchecken. Die Meinungen hierüber im Vorfeld waren sehr sehr unterschiedlich, aber schließlich macht man das, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
Ein schicker Club da mitten in der bayerischen Pampa (um das oben noch umschiffte böse Wort nun doch noch in den Mund zu nehmen): stylisch eingerichtet und auch der Konzert-Saal ist durchweg ansprechend für die Größe.
Ganz voll wird es nicht, wenn auch gut gefüllt.
Stahlmann beginnen den Abend – in veränderter Besetzung, und irgendwie … anders … da fehlt was.
Ich brauche bis fast zum Ende der Show, um festzustellen, dass es entweder an der Rolle des Supports liegen muss (die Songs werden nicht komplett gesungen, sondern sehr viel Publikum angeheizt und angefeuert), oder irgendwie die Linie insgesamt raus ist.
Die Tendenz war in den letzten Auftritten bereits zu vernehmen, dort ja auch als Support unterwegs.
Also das hier war nicht top of the gigs – das bleibt (nach wie vor), der Release-Gig in Göttingen!
Mono Inc. feuern dann eine absolute Party ab.
… und das im wahrsten Sinne des Wortes: die Meinung die ich mir selbst bilden wollte, bildet sich schnell und im Laufe des Abends nachhaltig … das ist Party-Mucke fürs "schwarze Volk". Ich könnte das nun noch weiter ausführen, was aber sicher einige unglückliche Vergleiche nach sich ziehen würde – darum lieber nur so viel:
Die Stimmung kocht, die Band versucht auch bis in die letzte Ecke des Saales alle zu animieren. Unter anderem mit der Nachfrage, wer denn alles wirklich aus Cham sei – es sind ganze 8, die sich da zu erkennen geben.
In der hinteren Ecke gibt es ein hartnäckiges Trüppchen, das von der Bühne auch nach mehrmaliger Ansprache nicht zum Mitmachen bewegt werden kann, was Herrn Engler sichtlich missfällt (es hat so seine Vor- UND Nachteile, wenn man von der Bühne aus das gesamte Publikum im Blick hat …).
Fazit: das Konzert, ja, gelungen – für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu platt und einfach, was da musikalisch rüber kommt, und die Tatsache, dass aber auch restlos alles aufs Abfeiern an- und ausgelegt ist, ist nicht ganz so meins … jedem das Seine ;-)
____
Hier noch ein Link zur Mono Inc. TV Folge aus Cham
Support: Stahlmann
Des Konzert-Marathons, Teil 2 ...
Ab nach Cham, irgendwo in Bayern, im Osten dessen, kurz vor der Grenze ... man muss ja mal ein wenig rum kommen im Leben.
Gut, beim Support Stahlmann weiß ich ja, was mich erwartet, aber Mono Inc. ist live Neuland für mich und ich hatte mir gesagt, dies auf jeden Fall einmal abzuchecken. Die Meinungen hierüber im Vorfeld waren sehr sehr unterschiedlich, aber schließlich macht man das, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
Ein schicker Club da mitten in der bayerischen Pampa (um das oben noch umschiffte böse Wort nun doch noch in den Mund zu nehmen): stylisch eingerichtet und auch der Konzert-Saal ist durchweg ansprechend für die Größe.
Ganz voll wird es nicht, wenn auch gut gefüllt.
Stahlmann beginnen den Abend – in veränderter Besetzung, und irgendwie … anders … da fehlt was.
Ich brauche bis fast zum Ende der Show, um festzustellen, dass es entweder an der Rolle des Supports liegen muss (die Songs werden nicht komplett gesungen, sondern sehr viel Publikum angeheizt und angefeuert), oder irgendwie die Linie insgesamt raus ist.
Die Tendenz war in den letzten Auftritten bereits zu vernehmen, dort ja auch als Support unterwegs.
Also das hier war nicht top of the gigs – das bleibt (nach wie vor), der Release-Gig in Göttingen!
Mono Inc. feuern dann eine absolute Party ab.
… und das im wahrsten Sinne des Wortes: die Meinung die ich mir selbst bilden wollte, bildet sich schnell und im Laufe des Abends nachhaltig … das ist Party-Mucke fürs "schwarze Volk". Ich könnte das nun noch weiter ausführen, was aber sicher einige unglückliche Vergleiche nach sich ziehen würde – darum lieber nur so viel:
Die Stimmung kocht, die Band versucht auch bis in die letzte Ecke des Saales alle zu animieren. Unter anderem mit der Nachfrage, wer denn alles wirklich aus Cham sei – es sind ganze 8, die sich da zu erkennen geben.
In der hinteren Ecke gibt es ein hartnäckiges Trüppchen, das von der Bühne auch nach mehrmaliger Ansprache nicht zum Mitmachen bewegt werden kann, was Herrn Engler sichtlich missfällt (es hat so seine Vor- UND Nachteile, wenn man von der Bühne aus das gesamte Publikum im Blick hat …).
Fazit: das Konzert, ja, gelungen – für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu platt und einfach, was da musikalisch rüber kommt, und die Tatsache, dass aber auch restlos alles aufs Abfeiern an- und ausgelegt ist, ist nicht ganz so meins … jedem das Seine ;-)
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Hier noch ein Link zur Mono Inc. TV Folge aus Cham
Samstag, 29. Oktober 2011
Wirtz Live 2011
29. Oktober 2011, Backstage, Halle, München
Auftakt eines monströsen Konzert-Marathons …
mit Daniel Wirtz live – und damit ein Konzert, das ich mir habe einreden lassen à la "muss man gesehen haben". Nun gut, das lass ich mir nicht zwei mal sagen.
Die Halle füllt sich gut, und Vayden als Support legen mit ordentlich Sound los, bei dem ich mich allerdings permanent frage, welche übernatürlichen Kräfte er ansingt bzw. um Unterstützung bittet. Oder gibt es irgendeine besondere Deko an der Decke, die mir bisher entgangen ist?
Ein wenig aus der Konserve hatte ich mir im Vorfeld ja schon angehört: ja, ok, aber ist jetzt nicht zwingend das, was ich mir rund um die Uhr reinpfeifen würde.
Doch das, was da jetzt auf der Bühne startet, ist allererste Sahne – technisch, konzeptionell, authentisch, super!
Da stehen allesamt Vollblut-Musiker auf der Bühne, die das leben, was sie da tun und darbieten, und genau das merkt man als Zuhörer und -schauer!!
Da gibt es gar nicht großartig mehr zu zu sagen: Wirtz live muss man erlebt haben.
Der Auftakt eines monströsen Konzert-Marathons ...
… und es war … großartig!
_____
Ein paar Eindrücke des Konzerts, gesammelt auf YouTube
Auftakt eines monströsen Konzert-Marathons …
mit Daniel Wirtz live – und damit ein Konzert, das ich mir habe einreden lassen à la "muss man gesehen haben". Nun gut, das lass ich mir nicht zwei mal sagen.
Die Halle füllt sich gut, und Vayden als Support legen mit ordentlich Sound los, bei dem ich mich allerdings permanent frage, welche übernatürlichen Kräfte er ansingt bzw. um Unterstützung bittet. Oder gibt es irgendeine besondere Deko an der Decke, die mir bisher entgangen ist?
Ein wenig aus der Konserve hatte ich mir im Vorfeld ja schon angehört: ja, ok, aber ist jetzt nicht zwingend das, was ich mir rund um die Uhr reinpfeifen würde.
Doch das, was da jetzt auf der Bühne startet, ist allererste Sahne – technisch, konzeptionell, authentisch, super!
Da stehen allesamt Vollblut-Musiker auf der Bühne, die das leben, was sie da tun und darbieten, und genau das merkt man als Zuhörer und -schauer!!
Da gibt es gar nicht großartig mehr zu zu sagen: Wirtz live muss man erlebt haben.
Der Auftakt eines monströsen Konzert-Marathons ...
… und es war … großartig!
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Ein paar Eindrücke des Konzerts, gesammelt auf YouTube
Samstag, 8. Oktober 2011
Staubkind Special Friends Konzert
8. Oktober 2011, Feierwerk/Orangehouse, München
Das letzte Konzert ist mal wieder viel zu lange her, Ausgang dringend notwendig, und die nächste Location will gecheckt werden.
Das alles ist aber nicht der eigentliche Grund, lediglich jeweils Anlass, vielmehr tut es Not, eine vollwertige Staubkind-Show zu sehen, mal abseits der Festival-Auftritte, die ich bisher mitnehmen durfte (Metal for Mercy 2010, Großer Markt der Epochen und das ChaRocky 2010 mit Louis solo).
Also ab nach München, Feierwerk lokalisiert, Orangehouse – dank der wartenden Fans und draußen rumhüpfenden Bandmitglieder – ausgemacht, ein bisserl bibbernd aufs Door Opening gewartet und rein in die Location.
Die füllt sich schnell und gut, das ein oder andere bekannte Gesicht ist auszumachen und dank des durchweg sehr gemischten Publikums auch ne Menge Anlass zum People Watching gegeben …
Der Ansprache von Louis ist zu entnehmen, dass scheinbar der Auftritt einer weiteren Band geplant war und geplatzt ist. Staubkind kommen von Ihrem 100. Gig in Görlitz und es ist ihnen ein Anliegen, nach langer Zeit mal wieder in München zu spielen.
Der Sound ist klasse, der Auftritt in absoluter Staubkind Manier mal wieder richtig gut: die Stimmung überträgt sich schnell von der Bühne ins Publikum – kein Wunder, da der kleine Herr es doch jedes Mal schafft, das Publikum (auch persönlich) anzusprechen, und hüpfend, singend, scherzend zu begeistern. So erkundigt er sich zum Beispiel während des Konzerts nach einem Fan, der auf dem Weg nach München mit einer Autopanne liegen geblieben ist (dank Facebook ist heutzutage ein unglaublich direkter Kontakt zur Fangemeinde möglich ;-) ).
Neben einer durchweg bekannten Set-List gibt es auch seltener gespielte Stücke und Neues zu hören. Insgesamt ein intensives Konzert, das mir doch mal wieder zeigt, dass es möglich ist, mit engagierten Musikern und Technikern, einem tollen Publikum und entsprechender Leidenschaft auf der Bühne ein richtig gutes Konzert auf die Bühne zu bringen.
Das letzte Konzert ist mal wieder viel zu lange her, Ausgang dringend notwendig, und die nächste Location will gecheckt werden.
Das alles ist aber nicht der eigentliche Grund, lediglich jeweils Anlass, vielmehr tut es Not, eine vollwertige Staubkind-Show zu sehen, mal abseits der Festival-Auftritte, die ich bisher mitnehmen durfte (Metal for Mercy 2010, Großer Markt der Epochen und das ChaRocky 2010 mit Louis solo).
Also ab nach München, Feierwerk lokalisiert, Orangehouse – dank der wartenden Fans und draußen rumhüpfenden Bandmitglieder – ausgemacht, ein bisserl bibbernd aufs Door Opening gewartet und rein in die Location.
Die füllt sich schnell und gut, das ein oder andere bekannte Gesicht ist auszumachen und dank des durchweg sehr gemischten Publikums auch ne Menge Anlass zum People Watching gegeben …
Der Ansprache von Louis ist zu entnehmen, dass scheinbar der Auftritt einer weiteren Band geplant war und geplatzt ist. Staubkind kommen von Ihrem 100. Gig in Görlitz und es ist ihnen ein Anliegen, nach langer Zeit mal wieder in München zu spielen.
Der Sound ist klasse, der Auftritt in absoluter Staubkind Manier mal wieder richtig gut: die Stimmung überträgt sich schnell von der Bühne ins Publikum – kein Wunder, da der kleine Herr es doch jedes Mal schafft, das Publikum (auch persönlich) anzusprechen, und hüpfend, singend, scherzend zu begeistern. So erkundigt er sich zum Beispiel während des Konzerts nach einem Fan, der auf dem Weg nach München mit einer Autopanne liegen geblieben ist (dank Facebook ist heutzutage ein unglaublich direkter Kontakt zur Fangemeinde möglich ;-) ).
Neben einer durchweg bekannten Set-List gibt es auch seltener gespielte Stücke und Neues zu hören. Insgesamt ein intensives Konzert, das mir doch mal wieder zeigt, dass es möglich ist, mit engagierten Musikern und Technikern, einem tollen Publikum und entsprechender Leidenschaft auf der Bühne ein richtig gutes Konzert auf die Bühne zu bringen.
Sonntag, 18. September 2011
VNV Nation – Automatic Tour 2011
18. September 2011, Backstage, München, Werk
Support: Straftanz
Wie kommt's eigentlich, dass ich VNV noch nie live gesehen habe? Seltssam … nicht nur, dass ich mir diese Frage selbst stelle; nein, ich werde auch alle Nase lang ungläubig genau das gefragt.
… da hast Du was verpasst,
… live grandios,
… der geht ab auf der Bühne,
usw.
Nun, da ist es doch fein, dass sich die Möglichkeit jetzt ergibt.
Support: Straftanz
Wie kommt's eigentlich, dass ich VNV noch nie live gesehen habe? Seltssam … nicht nur, dass ich mir diese Frage selbst stelle; nein, ich werde auch alle Nase lang ungläubig genau das gefragt.
… da hast Du was verpasst,
… live grandios,
… der geht ab auf der Bühne,
usw.
Nun, da ist es doch fein, dass sich die Möglichkeit jetzt ergibt.
Dienstag, 16. August 2011
Schöngeist – München 2011
16. August 2011, Theatron, München
Support: Central Park
Ein schöner sommerlicher Tag und ein Ausflug in den Münchener Olympiapark, um nach längerer Zeit mal wieder die Herren – samt Dame – von Schöngeist auf der Bühne zu sehen. Bühne heißt in diesem Falle open air im Theatron – Amphietheater mit Wasserblick –; da lass ich mich doch mal überraschen.
Durch den Park zum Theater gestakst stelle ich dann Fest, dass der Support, Central Park, bereits auf der Bühne steht. Ja, kann man, muss man aber nicht … handwerklich ist das allemal in Ordnung, wenn musikalisch auch nicht so meins. Die Frontfrau gibt ihr bestes, wird aber von den restlichen Musikern in Sachen Show ziemlich allein gelassen. Immerhin hat sie einen Vorteil: allein durch Ihre Optik ist ihr die Aufmerksamkeit schon sicher … (mindestens mal die aller männlicher Konzertbesucher ;-) )
Ich widme mich also erstmal einem Rundumblick … schön ist's hier. Die Sonne blendet nicht, es ist trotzdem angenehm und sollte das auch bleiben, wenn sie ganz verschwunden ist. Das Publikum ist recht bunt gemischt und mischt sich aus normal-normal über leger mis hin zu ein paar "Schwarzen". Na, das kann ja heiter werden … ob die alle wissen, was da mit Schöngeist auf sie zukommt; und ob sie bleiben? Da die münchener Musiker der Szene sich wohl gegenseitig nicht aus den Augen lassen – positiver formuliert: sich gegenseitig unterstützen –, ist es wohl kaum verwunderlich, dass ein Herr Wesselsky ebenfalls im Publikum verweilt …
Nun denn, Central Park sind fertig, lasset die Show beginnen …
Support: Central Park
Ein schöner sommerlicher Tag und ein Ausflug in den Münchener Olympiapark, um nach längerer Zeit mal wieder die Herren – samt Dame – von Schöngeist auf der Bühne zu sehen. Bühne heißt in diesem Falle open air im Theatron – Amphietheater mit Wasserblick –; da lass ich mich doch mal überraschen.
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| Quelle: Facebook-Profil von Schöngeist |
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| Quelle: Facebook-Profil von Schöngeist |
Nun denn, Central Park sind fertig, lasset die Show beginnen …
Donnerstag, 28. Juli 2011
Fundstück: Punk goes all directions - ehrliche Rock-Musik aus Bayern
Da ist mir doch im Kontext diverser anderer Bands mal wieder eine Scheibe in die Finger gefallen:
Ein (Studio-?) Projekt aus Bayern: Lathara
Homepage von Lathara
Facebook-Profil von Lathara
Kanal von Lathara auf YouTube
Lathara auf last.fm
… mit ihrem Erstlingswerk "Fühl Es"
Die Musik lässt sich nicht wirklich in eine Schublade stecken, aber ist eh' etwas, das ich so gar nicht mag und leiden kann:
Definitiv Rock! Mal Deutsch, mal Englisch. Eine Spur Melancholie, Power, eine Menge Druck aber auch sehr gefühlvoll.
Man kann hier durchaus auch die Labels Metal, Gothic und Wave vergeben.
Was aber vor allem durchkommt – in restlos allen Songs! – ist der Punk; schon erstaunlich, wie (harmonisch!) sich das mit all den Einflüssen anderer Stilrichtungen kombinieren lässt.
Ein (Studio-?) Projekt aus Bayern: Lathara
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Facebook-Profil von Lathara
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Lathara auf last.fm
… mit ihrem Erstlingswerk "Fühl Es"
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| © Lathara |
Die Musik lässt sich nicht wirklich in eine Schublade stecken, aber ist eh' etwas, das ich so gar nicht mag und leiden kann:
Definitiv Rock! Mal Deutsch, mal Englisch. Eine Spur Melancholie, Power, eine Menge Druck aber auch sehr gefühlvoll.
Man kann hier durchaus auch die Labels Metal, Gothic und Wave vergeben.
Was aber vor allem durchkommt – in restlos allen Songs! – ist der Punk; schon erstaunlich, wie (harmonisch!) sich das mit all den Einflüssen anderer Stilrichtungen kombinieren lässt.
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