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Sonntag, 12. Oktober 2014

Eisenstaub im Münchener Backstage – Stahlmann on Tour

München, Backstage Werk 
11. Oktober 2014
Support: Mundtot, Herzig


Kurzentschlossen habe ich mich doch mal wieder dazu hinreißen lassen, die Stahlmänner bei ihrem aktuellen Gastspiel zu besuchen. Es gibt ja Bands, die man – zumindest gefühlt – viel zu häufig sieht :)
Nachdem mich die Herren bei ihren letzten Konzerten zumeist etwas enttäuscht hatten (was vor allem daran liegt, dass sie sich an den selbst gesetzten Maßstäben haben messen lassen müssen), war ich doch erstaunt, dass der Veranstalter den Gig spontan von der kleineren Halle ins Werk verlegt hat – das Interesse scheint also doch groß zu sein ...

Freitag, 14. September 2012

Backstage Club in Quecksilber gehüllt

Stahlmann, Quecksilbertour, München, Backstage Club
13.09.2012
Support: Maerzfeld

Was macht man an Tagen, an denen die Hirnwindungen nicht aufhören wollen zu rotieren, an denen jeder, der einem gegenübertritt und auch nur den Mund auf macht, auf den Senkel geht? Richtig: den Kopf frei pusten lassen …
Also spontan ins Backstage, Karten sind an der Abendkasse noch zu haben (puh), und rein ins Getümmel:
Der Club ist bereits gut gefüllt – nicht ganz so voll gequetscht wie bei den Deathstars (Deathstars – Greatest Hits on Earth-Tournee 2012), aber das ist auch ganz gut so, man bekommt Luft, hat ein wenig Platz und People Watching ist angesagt. 

Sonntag, 30. Oktober 2011

Mono Inc. – viva hades tour, Cham

30. Oktober 2011, Cham, Eventhalle
Support: Stahlmann

Des Konzert-Marathons, Teil 2 ...
Ab nach Cham, irgendwo in Bayern, im Osten dessen, kurz vor der Grenze ... man muss ja mal ein wenig rum kommen im Leben.
Gut, beim Support Stahlmann weiß ich ja, was mich erwartet, aber Mono Inc. ist live Neuland für mich und ich hatte mir gesagt, dies auf jeden Fall einmal abzuchecken. Die Meinungen hierüber im Vorfeld waren sehr sehr unterschiedlich, aber schließlich macht man das, um sich selbst eine Meinung zu bilden.

Ein schicker Club da mitten in der bayerischen Pampa (um das oben noch umschiffte böse Wort nun doch noch in den Mund zu nehmen): stylisch eingerichtet und auch der Konzert-Saal ist durchweg ansprechend für die Größe.
Ganz voll wird es nicht, wenn auch gut gefüllt.

Stahlmann beginnen den Abend – in veränderter Besetzung, und irgendwie … anders … da fehlt was.
Ich brauche bis fast zum Ende der Show, um festzustellen, dass es entweder an der Rolle des Supports liegen muss (die Songs werden nicht komplett gesungen, sondern sehr viel Publikum angeheizt und angefeuert), oder irgendwie die Linie insgesamt raus ist.
Die Tendenz war in den letzten Auftritten bereits zu vernehmen, dort ja auch als Support unterwegs.
Also das hier war nicht top of the gigs – das bleibt (nach wie vor), der Release-Gig in Göttingen!

Mono Inc. feuern dann eine absolute Party ab.
… und das im wahrsten Sinne des Wortes: die Meinung die ich mir selbst bilden wollte, bildet sich schnell und im Laufe des Abends nachhaltig … das ist Party-Mucke fürs "schwarze Volk". Ich könnte das nun noch weiter ausführen, was aber sicher einige unglückliche Vergleiche nach sich ziehen würde – darum lieber nur so viel:
Die Stimmung kocht, die Band versucht auch bis in die letzte Ecke des Saales alle zu animieren. Unter anderem mit der Nachfrage, wer denn alles wirklich aus Cham sei – es sind ganze 8, die sich da zu erkennen geben.

In der hinteren Ecke gibt es ein hartnäckiges Trüppchen, das von der Bühne auch nach mehrmaliger Ansprache nicht zum Mitmachen bewegt werden kann, was Herrn Engler sichtlich missfällt (es hat so seine Vor- UND Nachteile, wenn man von der Bühne aus das gesamte Publikum im Blick hat …).

Fazit: das Konzert, ja, gelungen – für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu platt und einfach, was da musikalisch rüber kommt, und die Tatsache, dass aber auch restlos alles aufs Abfeiern an- und ausgelegt ist, ist nicht ganz so meins … jedem das Seine ;-)
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Hier noch ein Link zur Mono Inc. TV Folge aus Cham

Sonntag, 26. Juni 2011

Blackfield Festival 2011

26. Juni 2011, Amphitheater Gelsenkirchen

Permanent quer durch Deutschland unterwegs, Chaos an allen Fronten … was liegt da näher, als spontan auf dem Blackfield vorbei zu schneien?!
Ok, nicht so ganz und für beide Tage sondern nur den Sonntag. Das Line-up lässt auf jeden Fall ein gutes Ausspannen vermuten.

In Gelsenkirchen angekommen stelle ich fest, dass das wirklich blöd ist, solche extrem spontane Aktionen unter solchem Zeitdruck ist … ich bin so spät dran, dass ich A Life Divided und Stahlmann schon verpasst habe!!

Was solls: Ich bin ja schließlich nicht wegen dieser beiden Bands hier … die Sonne strahlt, eine neue Location waret darauf, entdeckt zu werden, und nicht zuletzt ein paar schicke Bands im restlichen Line-up ;-)

Sonntag, 26. September 2010

Eisbrecher – Eiszeit Tour 2010

26. September 2010, FZW, Dortmund

Nun ist es also so weit: ich darf mir das geplante Konzert in aller Ruhe ansehen – schon wissend, was auf mich zukommt, da ich mich die letzten zwei Wochen einfach nicht zurück halten konnte …
Auf dem Weg nach Dortmund wird mir damit klar, dass ich sowohl die erste als auch die letzte Show der Tour zu sehen bekomme.
Auch nicht schlecht …  mal sehen, ob eine gewisse Entwicklung zu erkennen ist …

Vor dem FZW hat sich eine ansehnlich Schlange aufgereiht, an der ich erst einmal komplett vorbei latschen darf, um mich dann brav an deren Ende einzureihen. Auf dem Weg sehe ich noch das ein oder andere bekannte Gesicht – es lässt sich gut an, ein entspannter und unterhaltsamer Abend zu werden.
Bereits die Beine in den Bauch stehend kommt der gemeine People Watcher auf seine Kosten: mal wieder ein bunt gemischtes Publikum, das da auf Einlass wartet. "Bunt" darf man sicher auch den ein oder anderen Konzert-Besucher selbst nennen: mitten in der überwiegend schwarzen Masse entdecke ich zum Beispiel einen schreiend pinken Mini mit ebensolchen Pumps; dazwischen unendlich lange Beine, die eigentlich als Waffe verboten gehören und bestimmt nicht zu einem von Natur gewollt weiblichen Wesen gehören … das kann nur grandios werden.

Freitag, 17. September 2010

Eisbrecher – Eiszeit Tour 2010

17. September 2010, Kammgarn (Kasino), Kaiserlautern

Mal wieder ein Wochenende im Südwesten Deutschlands und die Unruhe gepachtet … so schlimm, dass ich mich kurzer Hand entschließe, das erst für kommende Woche geplante Konzert schon heute stattfinden zu lassen – wer kann, der kann ;-)

Also Richtung Kaiserslautern und das Kammgarn gesucht. Der Entschluss war nun leider so spontan, dass ich zu spät bin, um vom Support Stahlmann mehr mitzubekommen als die letzten Töne auf der Bühne. Schade, aber ich hab sie ja erst letzte Woche gesehen und werde das in der kommenden auch noch mal tun – also kein Grund zur Trauer.

Der Laden ist rappelvoll und ich habe wenig Nerv, mich nach Vorne durchzuschlagen. Also suche ich mir ein lauschiges Plätzchen mit etwas Luft zum Atmen im hinteren Teil der Halle.
Es dauert ein wenig, bis der obligatorische Umbau auf der Bühne von statten gegangen ist.
Mir wird klar, dass dies das allererste Konzert der Eiszeit Tour ist – mal abgesehen von den Show Cases früher im Jahr, für die ich partout keine Karten mehr bekommen hatte.
Die Vorfreude steigt – der Festival-Auftritt war ja schon geil und ich bin gespannt, wie die Show in Gänze rüber kommt …

Freitag, 10. September 2010

Stahlmann CD-Pre-Release Party

10. September 2010, Exil, Göttingen

Ich muss raus und unter Leute! Die Karten für das nächste Konzert hängen zwar an der Wand, aber noch zwei Wochen warten? Nein!
Warum ist gerade an solchen Tagen nichts Vernünftiges gebacken?
Wurscht … die Support-Band vom geplanten Abend ist mir nicht bekannt, die haben Release-Party, also ab dafür … Göttingen? … egal: was kostet die Welt?!
Also Schreibtisch Schreibtisch sein lassen und los!

In Göttingen angekommen finde ich einen schnuckeligen kleinen Club vor, nettes Partyvolk und eine verdammt jung anmutende Support-Band, deren Namen ich leider vergessen habe (sorry!).
Die liefern bereits einen ordentlichen Auftritt und heizen das Publikum schon mal an.

Dann betreten die stählernen Männer die Bühne und rocken was das Zeug hält. Respekt! Ein überzeugender Auftritt, der sicherlich in Teilen auch dem Umstand zu schulden ist, dass die Herren auf der heimatlichen Bühne vor Freunden stehen – aber so soll das sein: mit Spaß und Überzeugung die eigen Mucke auf die Bühne bringen.
Ob das auch auf unbekannterem Terrain gelingt, davon kann ich mich dann ja in zwei Wochen überzeugen.

Seinen Zweck hat der Abend auf jeden Fall erfüllt und der Ausflug sich gelohnt.
Die folgende Party mit ihrer Musikmischung macht ebenfalls den Eindruck, als würde es sich lohnen, diese Location noch einmal aufzusuchen.