10. Mai 2012, Backstage, Werk, München
Kontrust als Support der Apokalyptischen Reiter – The Greatest of the Best, European Tour 2012
Geil, geil, geil … ich habe die Chance, Kontrust live zu sehen! … lang genug hat's gedauert und leider nur im Rahmen ihres Supports für die Reiter, aber egal – ich brauch Abwechslung und Auszeit (mal wieder), und da ist dieses Konzert eine absolut geniale Möglichkeit.
Hat mich doch der Song Bomba schon vor einiger Zeit aus den Socken geschossen … ohne dass ich auch nur einen blassen Dunst hatte, von wem er stammt …
Und jetzt … mit neuem Album (Fundstück: Kontrust legen nach – SECOND HAND WONDERLAND) im Gepäck … yeah!
Ab ins Backstage, wo es erstaunlich leer ist an diesem sonnigen Donnerstag Abend. Auch im Werk ist noch nicht allzu viel los. Die Tatsache, dass ein Nebeneingang für den Einlass genutzt wird und der hintere Bereich des Werkes mit einer Tribüne verstellt ist, lässt vermuten, dass die Show nicht ganz ausverkauft ist.
Bunt gemischt kann man das Publikum nun wirklich nicht nennen: Frauen sind eindeutig unterrepräsentiert, dafür bietet München hier scheinbar alles in Sachen langhaariger Kerle, was noch existiert – Kutten und Tattoos wo man hin sieht und im Laufe des ersten Rundblicks darf ich feststellen, dass die derzeitige Bartmode sehr viele unterschiedliche Frisuren für die untere Kopfhälfte bereit hält.
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Donnerstag, 10. Mai 2012
Freitag, 23. März 2012
Florence + The Machine
23. März 2012, Tonhalle München
Ich bin auf Florence + the Machine aufmerksam gemacht worden, hatte da vorher wenig Notiz von genommen – auch nicht als das aktuelle Album als Empfehlungen in meinen Posteingang flatterte. WOW, was für eine Stimme!
Die im Netz befindlichen Aufnahmen diverser Live-Auftritte lassen die Erwartungen an das Konzert fast ins Unermessliche steigen: das verspricht zur Abwechslung mal eine ganz andere Nummer zu werden: Streicher, Harfe, Flügel, ... und eine Location, die eine deutlich bessere Akustik vorweisen kann als z.B. das Zenith in München (welche enorme Leistung!) …
Ein ganz leiser Zweifel macht sich dabei in mir breit: wäre ein Veranstaltungsort mit RICHTIG guter Akustik hier nicht angebracht?
Der wiederum wird aber direkt erstickt durch die Vermutung, dass Künstler und Veranstalter das schließlich nicht zum ersten mal machen und es somit sicher besser wissen.
Und die Zweifel waren doch berechtigt …
… aber von Beginn an:
Recht frühzeitig angekommen, ist nach kurzem Warten vor der Halle ein Platz in Höhe der Tontechtechnik schnell gefunden und gesichert, so dass ich einer meienr Lieblingsbeschäftigungen, dem People-watchen, in aller Ruhe frönen kann ;-)
Der weibliche Anteil des Publikums ist überdurchschnittlich und ich finde keinen Herrn, der nciht in Begleitung eines weiblichen Wesens vor Ort ist – also wohl ein Pärchen- und Mädels-Event …
Nun gut, passiert mir nicht allzu häufig – ich nehme das mit Interesse war –, aber ich werd's wohl überleben.
Die Halle füllt sich schnell, und schnell wird mir klar, dass ich heute Abend nicht viel sehen werde: nicht nur ein Großteil der bereits angesprochenen Ladies ist (gefühlt) überdurchschnittlich groß (an Körperlänge), sondern vor allem die begleitenden Herren.
Die Supportband betritt die Bühne: Spector (wenn ich das denn richtig verstanden habe, was aufgrund der Akustik – bitte nicht schon wieder! – und dem in die Stimme überschwingenden Enthusiasmus des Sängers recht schwer ist), ebenfalls von der Insel.
Ja, was soll man nun dazu sagen?
Solider Gig von Herren, die ein wenig den Anschein auf der Bühne ausrastender und sonst unten den Fittichen gestrenger Lehrer gehaltener Schüler oder Studenten machen. Dieser Eindruck wird sicher auch in Teilen vom College-Look hervorgerufen.
Musikalisch leider vielfach austauschbar. Es ist wenig Individualismus zu hören, manches Arrangement klingt noch sehr roh. Die Jungs haben sichtlich bereits Bühnenerfahrung bzw. fühlen sich dort sehr wohl, wenn auch die teilweise sehr ungelenken Bewegungen des Gitarristen eher an das Auftreten eines "Flake" von Rammstein erinnern …
Zu wenig Aktion und Interaktion kann man Ihnen auf keinen Fall vorwerfen, wohl aber die Tatsache, dass sie sich musikalisch wenig bis gar nicht von den gefühlt dreihundert Brit-Pop-Bands unterscheiden.
Das Thema Akustik ist mir dabei schon wieder zu deutlich in den Vordergrund getreten: sie ist deutlich besser als im Zenith, aber insgesamt doch ein wenig "breiig".
Die Zweifel kommen wieder hoch und erhalten Nährstoff mit den ersten Tönen von Florence + The Machine.
Nicht, dass der Auftritt schlecht wäre … nein. Die Stimmung in der gesamten Halle, die bis zum Start des Hauptacts noch deutlich voller geworden ist, ist saumäßig gut: das Publikum macht, singt und tanzt mit.
… aber …
es fehlen die Streicher …
einiges kommt "vom Band" …
der Hall auf der Hauptstimme trägt leider nicht zu einem sehr guten Klang der Stimme bei …
es ist nur eine Background-Sängerin dabei, die noch dazu teilweise lauter ist …
Warum kann man einen solchen Act, der von einer derart grandiosen Stimme lebt und richtig inszeniert gehört nicht zum Beispiel in die Philharmonie stecken????
Haben die Veranstalter die Befürchtung, dass ein Teil des Publikums sich dadurch einer erhöhten Hemmschwelle gegenüber sieht? (à la "was habe ich in der Philharmonie zu suchen? Das kann nix für mich sein…")
Schade, … mal wieder sehr sehr schade, dass die Qualität eines Künstlers live unter veranstaltungstechnischen Gegebenheiten und Entscheidungen leiden muss.
Sicher, einen Großteil des Publikums scheint das wenig zu stören.
Aber ist das Grund genug, die künstlerische Qualität dadurch zu schmälern?
Diese Fragestellung werde ich wohl so schnell nicht mehr los.
Von Veranstaltern darf dies gerne als Ansporn verstanden werden, mich mal wieder extremst positiv zu überraschen ;-)
… denn ich für meinen Teil habe die Befürchtung, dass das niemand mehr schaffen kann … und will …
Ich bin auf Florence + the Machine aufmerksam gemacht worden, hatte da vorher wenig Notiz von genommen – auch nicht als das aktuelle Album als Empfehlungen in meinen Posteingang flatterte. WOW, was für eine Stimme!
Die im Netz befindlichen Aufnahmen diverser Live-Auftritte lassen die Erwartungen an das Konzert fast ins Unermessliche steigen: das verspricht zur Abwechslung mal eine ganz andere Nummer zu werden: Streicher, Harfe, Flügel, ... und eine Location, die eine deutlich bessere Akustik vorweisen kann als z.B. das Zenith in München (welche enorme Leistung!) …
Ein ganz leiser Zweifel macht sich dabei in mir breit: wäre ein Veranstaltungsort mit RICHTIG guter Akustik hier nicht angebracht?
Der wiederum wird aber direkt erstickt durch die Vermutung, dass Künstler und Veranstalter das schließlich nicht zum ersten mal machen und es somit sicher besser wissen.
Und die Zweifel waren doch berechtigt …
… aber von Beginn an:
Recht frühzeitig angekommen, ist nach kurzem Warten vor der Halle ein Platz in Höhe der Tontechtechnik schnell gefunden und gesichert, so dass ich einer meienr Lieblingsbeschäftigungen, dem People-watchen, in aller Ruhe frönen kann ;-)
Der weibliche Anteil des Publikums ist überdurchschnittlich und ich finde keinen Herrn, der nciht in Begleitung eines weiblichen Wesens vor Ort ist – also wohl ein Pärchen- und Mädels-Event …
Nun gut, passiert mir nicht allzu häufig – ich nehme das mit Interesse war –, aber ich werd's wohl überleben.
Die Halle füllt sich schnell, und schnell wird mir klar, dass ich heute Abend nicht viel sehen werde: nicht nur ein Großteil der bereits angesprochenen Ladies ist (gefühlt) überdurchschnittlich groß (an Körperlänge), sondern vor allem die begleitenden Herren.
Die Supportband betritt die Bühne: Spector (wenn ich das denn richtig verstanden habe, was aufgrund der Akustik – bitte nicht schon wieder! – und dem in die Stimme überschwingenden Enthusiasmus des Sängers recht schwer ist), ebenfalls von der Insel.
Ja, was soll man nun dazu sagen?
Solider Gig von Herren, die ein wenig den Anschein auf der Bühne ausrastender und sonst unten den Fittichen gestrenger Lehrer gehaltener Schüler oder Studenten machen. Dieser Eindruck wird sicher auch in Teilen vom College-Look hervorgerufen.
Musikalisch leider vielfach austauschbar. Es ist wenig Individualismus zu hören, manches Arrangement klingt noch sehr roh. Die Jungs haben sichtlich bereits Bühnenerfahrung bzw. fühlen sich dort sehr wohl, wenn auch die teilweise sehr ungelenken Bewegungen des Gitarristen eher an das Auftreten eines "Flake" von Rammstein erinnern …
Zu wenig Aktion und Interaktion kann man Ihnen auf keinen Fall vorwerfen, wohl aber die Tatsache, dass sie sich musikalisch wenig bis gar nicht von den gefühlt dreihundert Brit-Pop-Bands unterscheiden.
Das Thema Akustik ist mir dabei schon wieder zu deutlich in den Vordergrund getreten: sie ist deutlich besser als im Zenith, aber insgesamt doch ein wenig "breiig".
Die Zweifel kommen wieder hoch und erhalten Nährstoff mit den ersten Tönen von Florence + The Machine.
Nicht, dass der Auftritt schlecht wäre … nein. Die Stimmung in der gesamten Halle, die bis zum Start des Hauptacts noch deutlich voller geworden ist, ist saumäßig gut: das Publikum macht, singt und tanzt mit.
… aber …
es fehlen die Streicher …
einiges kommt "vom Band" …
der Hall auf der Hauptstimme trägt leider nicht zu einem sehr guten Klang der Stimme bei …
es ist nur eine Background-Sängerin dabei, die noch dazu teilweise lauter ist …
Warum kann man einen solchen Act, der von einer derart grandiosen Stimme lebt und richtig inszeniert gehört nicht zum Beispiel in die Philharmonie stecken????
Haben die Veranstalter die Befürchtung, dass ein Teil des Publikums sich dadurch einer erhöhten Hemmschwelle gegenüber sieht? (à la "was habe ich in der Philharmonie zu suchen? Das kann nix für mich sein…")
Schade, … mal wieder sehr sehr schade, dass die Qualität eines Künstlers live unter veranstaltungstechnischen Gegebenheiten und Entscheidungen leiden muss.
Sicher, einen Großteil des Publikums scheint das wenig zu stören.
Aber ist das Grund genug, die künstlerische Qualität dadurch zu schmälern?
Diese Fragestellung werde ich wohl so schnell nicht mehr los.
Von Veranstaltern darf dies gerne als Ansporn verstanden werden, mich mal wieder extremst positiv zu überraschen ;-)
… denn ich für meinen Teil habe die Befürchtung, dass das niemand mehr schaffen kann … und will …
Freitag, 16. März 2012
Klima
16.03.2012, Gillis Musikgaststätte, Hohenbrunn
Nachdem die Ladies und ihre Kombo vor einigen Tagen dafür gesorgt haben, dass mein Glaube an funktionierende Live-Musik wieder hergestellt haben, ist es kaum verwunderlich, dass es mich nach so kurzer Zeit erneut zu einem ihrer Gigs treibt …
… in Gillis Musikgaststätte … es verspricht also deutlich kleiner und intimer zu werden.
Bei der Musikgeststätte handelt es sich um ein kleines Lokal etwas außerhalb von Hohenbrunn, direkt neben dem Sportplatz, und die musikalischen Events scheinen eine feste Institution zu sein.
Nach ein wenig Stärkung und Gesprächen in dieser lauschigen Umgebung stelle ich fest, dass seit meiner Ankunft kaum mehr Konzert-Besucher ihren Weg hierher gefunden haben. Noch darüber nachdenkend und hoffen, dass sich das noch ändert bevor Klima mit Ihrem Programm loslegen, sehe ich die Schwestern bereits auf ihre Instrumente zusteuern …
Damit ist klar: "intim" ist mehr als wörtlich zu nehmen – im eigentlichen Veranstaltungsraum haben sich 18 Besucher eingefunden (die Band selbst dabei ausgenommen!), im Nebenraum – aber in Hörweite – sitzen noch Weitere, und das wars.
Nach der Präsenz, die Klima in letzter Zeit im Bayerischen Fernsehen hatte und dem phänomenalen Release-Konzert im Schlachthof ist das wenig nachvollziehbar … man kann und muss das positiv sehen. So nah dran und quasi als Privat-Konzert wird man wohl eine Band wie Klima nie wieder erleben dürfen:
Nachdem die Ladies und ihre Kombo vor einigen Tagen dafür gesorgt haben, dass mein Glaube an funktionierende Live-Musik wieder hergestellt haben, ist es kaum verwunderlich, dass es mich nach so kurzer Zeit erneut zu einem ihrer Gigs treibt …
… in Gillis Musikgaststätte … es verspricht also deutlich kleiner und intimer zu werden.
Bei der Musikgeststätte handelt es sich um ein kleines Lokal etwas außerhalb von Hohenbrunn, direkt neben dem Sportplatz, und die musikalischen Events scheinen eine feste Institution zu sein.
Nach ein wenig Stärkung und Gesprächen in dieser lauschigen Umgebung stelle ich fest, dass seit meiner Ankunft kaum mehr Konzert-Besucher ihren Weg hierher gefunden haben. Noch darüber nachdenkend und hoffen, dass sich das noch ändert bevor Klima mit Ihrem Programm loslegen, sehe ich die Schwestern bereits auf ihre Instrumente zusteuern …
Damit ist klar: "intim" ist mehr als wörtlich zu nehmen – im eigentlichen Veranstaltungsraum haben sich 18 Besucher eingefunden (die Band selbst dabei ausgenommen!), im Nebenraum – aber in Hörweite – sitzen noch Weitere, und das wars.
Nach der Präsenz, die Klima in letzter Zeit im Bayerischen Fernsehen hatte und dem phänomenalen Release-Konzert im Schlachthof ist das wenig nachvollziehbar … man kann und muss das positiv sehen. So nah dran und quasi als Privat-Konzert wird man wohl eine Band wie Klima nie wieder erleben dürfen:
Montag, 12. März 2012
Deathstars – Greatest Hits on Earth-Tournee 2012
12.03.2012, Backstage Club (!), München
Yeah, Deathstars … laut, glam, auf die Nüsse!
Spontan genau das Richtige, wenn der Alltag grad wieder alles andere als nur Sonnenschein bietet!
Gedacht, gesagt, getan, ab Richtung Backstage!
Auf dem Weg schießt mir die Frage durch den Kopf, warum die Schweden in den Club gepackt werden … hmm. Ok, Jennifer Rostock am gleichen Abend … aber gleich in die kleinste Location?? Die Herren sind doch aktuell mit Rammstein unterwegs – und wie ich von diversen Freunden erfahren durfte: sehr erfolgreich … wenn DAS bitte keine Aufmerksamkeit bringt und Publikum zieht, dann weiß ich's auch nicht.
Ein bisschen verwirrt mache ich mich also auf die Suche, mein Gefährt irgendwo sicher unter zu bringen und darf dabei zwei mal an einer riesigen wartenden Menschenmenge vorbei fahren – oh ha, das kann spaßig werden. Und da all die Menschen ja auch irgendwie hin gekommen sein müssen, ist es wohl kein Wunder, dass ich die vier Räder ewig weit weg erst abgestellt bekomme.
Bin spät dran, Füße in die Hand und rein da … Die Schlage hat sich größtenteils aufgelöst, und ich schaffe es, mich bis hinten zum Club hin durchzuschlagen – werde vor der Tür mit der Frage "Jennifer Rostock?" begrüßt, die ich mal schnell mit "Seh' ich so aus?" quittiere und rein gelassen werde.
Das wiederum ist nun etwas übertrieben, denn direkt nach den ersten zwei Schritten, die ich in den Club setze, ist Feierabend mit Fortbewegen: das Ding is schon voll!
Kurzen Überblick verschaffen … da wuselt schon wer auf der Bühne rum, auch weiter vorne scheint es wirklich auch schon voll zu sein …
Yeah, Deathstars … laut, glam, auf die Nüsse!
Spontan genau das Richtige, wenn der Alltag grad wieder alles andere als nur Sonnenschein bietet!
Gedacht, gesagt, getan, ab Richtung Backstage!
Auf dem Weg schießt mir die Frage durch den Kopf, warum die Schweden in den Club gepackt werden … hmm. Ok, Jennifer Rostock am gleichen Abend … aber gleich in die kleinste Location?? Die Herren sind doch aktuell mit Rammstein unterwegs – und wie ich von diversen Freunden erfahren durfte: sehr erfolgreich … wenn DAS bitte keine Aufmerksamkeit bringt und Publikum zieht, dann weiß ich's auch nicht.
Ein bisschen verwirrt mache ich mich also auf die Suche, mein Gefährt irgendwo sicher unter zu bringen und darf dabei zwei mal an einer riesigen wartenden Menschenmenge vorbei fahren – oh ha, das kann spaßig werden. Und da all die Menschen ja auch irgendwie hin gekommen sein müssen, ist es wohl kein Wunder, dass ich die vier Räder ewig weit weg erst abgestellt bekomme.
Bin spät dran, Füße in die Hand und rein da … Die Schlage hat sich größtenteils aufgelöst, und ich schaffe es, mich bis hinten zum Club hin durchzuschlagen – werde vor der Tür mit der Frage "Jennifer Rostock?" begrüßt, die ich mal schnell mit "Seh' ich so aus?" quittiere und rein gelassen werde.
Das wiederum ist nun etwas übertrieben, denn direkt nach den ersten zwei Schritten, die ich in den Club setze, ist Feierabend mit Fortbewegen: das Ding is schon voll!
Kurzen Überblick verschaffen … da wuselt schon wer auf der Bühne rum, auch weiter vorne scheint es wirklich auch schon voll zu sein …
Dienstag, 6. März 2012
Klima - Release-Konzert der neuen CD "Unterwegs"
6. März 2012, Schlachthof, München
Klima? Hat was mit Wetter zu tun … ja, natürlich, aber da gibt es auch noch zwei Damen aus Bayern, die diesen Nachnamen tragen und Musik machen.
Davon durfte ich mich live vor Ort überzeugen – eine Spontan-Aktion, die durchaus lohnenswert war … und mich überzeugt hat.
Ganz am Rande habe ich damit eine weitere Konzert-Location in München kennen lernen dürfen (schnuckelig und überschaubar) und gleich ein kleines Andenken mitgebracht (fürs Parken auf der Zenettistraße ist auch abends/nachts bezahlen angesagt!).
Im Schlachthof angekommen bin ich mir zunächst nicht sicher, wie ich das durchaus gemischte Publikum (sowohl das Alter betreffend als auch die … "Optik") einzuordnen habe. Zusätzlich irritiert von den schräg an beiden Seiten des Raumes stehenden Tischen und Bänken, die ordentlich bevölkert sind, beschließe ich aber, mich einfach einzulassen, auf das was mich da erwarten wird – was bleibt mir auch anderes übrig, jetzt wo ich schon mal da bin, und ich erwarte nichts wirklich Schlimmes, sondern eher einen sehr (vielleicht zu) ruhigen Abend –.
Zunächst ist eine ausführliche Begutachtung des Publikums angesagt; der Raum füllt sich nach und nach. Die ersten Mutigen dringen ins Zentrum vor der Bühne vor (dort wo keine Tische und Bänke stehen) und bilden dort eine Art Sitzblockade.
Klima? Hat was mit Wetter zu tun … ja, natürlich, aber da gibt es auch noch zwei Damen aus Bayern, die diesen Nachnamen tragen und Musik machen.
Davon durfte ich mich live vor Ort überzeugen – eine Spontan-Aktion, die durchaus lohnenswert war … und mich überzeugt hat.
Ganz am Rande habe ich damit eine weitere Konzert-Location in München kennen lernen dürfen (schnuckelig und überschaubar) und gleich ein kleines Andenken mitgebracht (fürs Parken auf der Zenettistraße ist auch abends/nachts bezahlen angesagt!).
Im Schlachthof angekommen bin ich mir zunächst nicht sicher, wie ich das durchaus gemischte Publikum (sowohl das Alter betreffend als auch die … "Optik") einzuordnen habe. Zusätzlich irritiert von den schräg an beiden Seiten des Raumes stehenden Tischen und Bänken, die ordentlich bevölkert sind, beschließe ich aber, mich einfach einzulassen, auf das was mich da erwarten wird – was bleibt mir auch anderes übrig, jetzt wo ich schon mal da bin, und ich erwarte nichts wirklich Schlimmes, sondern eher einen sehr (vielleicht zu) ruhigen Abend –.
Zunächst ist eine ausführliche Begutachtung des Publikums angesagt; der Raum füllt sich nach und nach. Die ersten Mutigen dringen ins Zentrum vor der Bühne vor (dort wo keine Tische und Bänke stehen) und bilden dort eine Art Sitzblockade.
Freitag, 2. März 2012
3 Doors Down - Time of my Life Tour
Ich hatte 3 Doors Down bis dato noch nie live gesehen und man hatte sie mir als lohnenswert empfohlen, ja sogar von einem Konzert vor einigen Jahren in der Münchener Tonhalle vorgeschwärmt.
ok, … 29. Februar 2012 … München … Zenith … 2 supporting Bands (Seether und Prime Circle, beide ebenfalls noch nie live erlebt) … was soll da schon schief gehen … und wenn es nicht großartig wird, so wenigstens ein unterhaltsamer Abend in netter Begleitung und ich kann in Zukunft mitreden, wenn es um die Live-Künste dieser drei Bands geht … dachte ich … gebongt, Karten besorgt, auf Abwechslung nach der Arbeit gefreut und ab dafür …
Was mich aber erwartet hat, war ein Abend, der mich nachhaltig sprachlos machte!
Das Ergebnis dieses Ausfluges mal direkt vorweg:
Ich habe noch äußerst selten ein Konzert vor Beendigung des Hauptakts verlassen – an diesem Abend habe ich das getan!
Ich habe schon viele (sehr viele!) Konzerte erlebt, von privat über semi- bis professionell organisiert, aber so etwas … schlechtes … wie an diesem Abend noch NIE!
Und ich bin (auch zwei Tage danach) noch entsetzt, enttäuscht und – ehrlich gesagt – ziemlich angepisst!!
Was passiert ist? Ok, der Reihe nach …
ok, … 29. Februar 2012 … München … Zenith … 2 supporting Bands (Seether und Prime Circle, beide ebenfalls noch nie live erlebt) … was soll da schon schief gehen … und wenn es nicht großartig wird, so wenigstens ein unterhaltsamer Abend in netter Begleitung und ich kann in Zukunft mitreden, wenn es um die Live-Künste dieser drei Bands geht … dachte ich … gebongt, Karten besorgt, auf Abwechslung nach der Arbeit gefreut und ab dafür …
Was mich aber erwartet hat, war ein Abend, der mich nachhaltig sprachlos machte!
Das Ergebnis dieses Ausfluges mal direkt vorweg:
Ich habe noch äußerst selten ein Konzert vor Beendigung des Hauptakts verlassen – an diesem Abend habe ich das getan!
Ich habe schon viele (sehr viele!) Konzerte erlebt, von privat über semi- bis professionell organisiert, aber so etwas … schlechtes … wie an diesem Abend noch NIE!
Und ich bin (auch zwei Tage danach) noch entsetzt, enttäuscht und – ehrlich gesagt – ziemlich angepisst!!
Was passiert ist? Ok, der Reihe nach …
Donnerstag, 23. Februar 2012
Eisbrecher – Höllentour 2012
23. Februar 2012, München, Backstage
nicht das beste Konzert der Herren, aber unterhaltsam wie immer.
Die (halb-)nackigen Support-Sixpacks waren musikalisch auch sehr nice – die Optik hat mich jetzt aber nicht so nachhaltig begeistert wie Herrn Wesselsky ;-)
Die Herren dokumentieren Ihre Tour auf YouTube; hier der Link zur Episode aus München.
nicht das beste Konzert der Herren, aber unterhaltsam wie immer.
Die (halb-)nackigen Support-Sixpacks waren musikalisch auch sehr nice – die Optik hat mich jetzt aber nicht so nachhaltig begeistert wie Herrn Wesselsky ;-)
Die Herren dokumentieren Ihre Tour auf YouTube; hier der Link zur Episode aus München.
Montag, 13. Februar 2012
EAV - Best of Show
Erste Allgemeine Verunsicherung – musikalische Helden der Jugend … und die habe ich noch nie live gesehen? Ein Zustand, der nicht andauern kann und darf:
13. Februar 2012, Deutsches Theater, München
Die Erwartungshaltung war entsprechend, gepaart mit ein paar Bedenken hinsichtlich des (man verzeihe mir diese Anmerkung) fortgeschrittenen Alters der Herren.
Und es kam, wie es eigentlich kommen musste:
Herr Spitzer war nicht zugegen! … damit fehlte natürlich der komplette musikalische Spannungsbogen. Diese unheimlich tiefe Stimme in Konkurrenz mit Herrn Eberhartingers Organ, diese Charaktere und Stimmen, die den Witz und Inhalt der Songs eigentlich erst transportieren.
Das Ergebnis war kein schlechtes Konzert … auf keinen Fall: Klaus Eberhartinger erstaunlich fit und redseelig, gute Musiker auf der Bühne (allerdings weniger die Show-Menschen, die man von der EAV gewohnt ist) und ein solider Querschnitt durch die Werke.
… aber es fehlte eben "etwas", das gewisse Etwas, so dass sich in mir das Gefühl entwickelte, dem Auftritt einer Coverband beizuwohnen.
Ob das mit Herrn Spitzer auf der Bühne anders wäre? … vielleicht kann ich mir hierzu irgendwann ein Bild machen.
13. Februar 2012, Deutsches Theater, München
Die Erwartungshaltung war entsprechend, gepaart mit ein paar Bedenken hinsichtlich des (man verzeihe mir diese Anmerkung) fortgeschrittenen Alters der Herren.
Und es kam, wie es eigentlich kommen musste:
Herr Spitzer war nicht zugegen! … damit fehlte natürlich der komplette musikalische Spannungsbogen. Diese unheimlich tiefe Stimme in Konkurrenz mit Herrn Eberhartingers Organ, diese Charaktere und Stimmen, die den Witz und Inhalt der Songs eigentlich erst transportieren.
Das Ergebnis war kein schlechtes Konzert … auf keinen Fall: Klaus Eberhartinger erstaunlich fit und redseelig, gute Musiker auf der Bühne (allerdings weniger die Show-Menschen, die man von der EAV gewohnt ist) und ein solider Querschnitt durch die Werke.
… aber es fehlte eben "etwas", das gewisse Etwas, so dass sich in mir das Gefühl entwickelte, dem Auftritt einer Coverband beizuwohnen.
Ob das mit Herrn Spitzer auf der Bühne anders wäre? … vielleicht kann ich mir hierzu irgendwann ein Bild machen.
Freitag, 6. Januar 2012
A Life Divided + Support: Insane
6. Januar 2012, Backstage, München
Das Konzertjahr 2012 ist eröffnet!
So früh im Jahr … und so muss das sein. Sein müssen hätte der zeitliche Druck für mich auf keinen Fall, eigentlich hätte ich mir an diesem Abend keinen "Ausgang" gewähren dürfen. So stand ich also erst einmal vor dem Problem, entweder gar nicht zu schlafen oder aber die Nacht durchzumachen. Letzteres in Kombination mit einer After Show oder aber dem Beiwohnen wochenendlichen Treibens im Backstage übte einen kurzen Anreiz aus, das wiederum wollte ich dann aber spontan entscheiden …
Erstaunlich spät im Backstage eingetroffen (wie kann es eigentlich sein, dass man es unter der Wochen, an einem Arbeitstag schafft, vor Beginn der Support-Band auf Konzerten aufzukreuzen, an Feiertagen – wo man doch den ganzen Tag Zeit hat! – dieses Unterfangen nicht gelingt … das wird mir auf immer ein Rätsel bleiben …) geht es erst einmal daran, den jungen Mann zu finden, der meine zweite Eintrittskarte bekommt. Es stellt sich dabei heraus, dass es bereits extrem voll ist (ausverkauft!) und das ein oder andere bekannte Gesicht herum läuft (Stichwort "Eisbrecher" und "Schöngeist" – München ist halt auch nur ein Dorf ;-) ).
In die Halle gequetscht und einen Platz gesucht, Insane haben bereits losgelegt und stehen mit interessanter Bekleidung auf der Bühne. Ich kannte die Herren bislang nicht – Musik "bumst", super, das passt.
Ein wenig belustigt stelle ich fest, dass allerdings der ein oder andere Besucher etwas irritiert ob ihres Auftritts ist. Ich habe es mir dann verkniffen, herauszufinden, ob es an der musikalischen oder optischen Darbietung liegt …
Das Konzertjahr 2012 ist eröffnet!
So früh im Jahr … und so muss das sein. Sein müssen hätte der zeitliche Druck für mich auf keinen Fall, eigentlich hätte ich mir an diesem Abend keinen "Ausgang" gewähren dürfen. So stand ich also erst einmal vor dem Problem, entweder gar nicht zu schlafen oder aber die Nacht durchzumachen. Letzteres in Kombination mit einer After Show oder aber dem Beiwohnen wochenendlichen Treibens im Backstage übte einen kurzen Anreiz aus, das wiederum wollte ich dann aber spontan entscheiden …
Erstaunlich spät im Backstage eingetroffen (wie kann es eigentlich sein, dass man es unter der Wochen, an einem Arbeitstag schafft, vor Beginn der Support-Band auf Konzerten aufzukreuzen, an Feiertagen – wo man doch den ganzen Tag Zeit hat! – dieses Unterfangen nicht gelingt … das wird mir auf immer ein Rätsel bleiben …) geht es erst einmal daran, den jungen Mann zu finden, der meine zweite Eintrittskarte bekommt. Es stellt sich dabei heraus, dass es bereits extrem voll ist (ausverkauft!) und das ein oder andere bekannte Gesicht herum läuft (Stichwort "Eisbrecher" und "Schöngeist" – München ist halt auch nur ein Dorf ;-) ).
In die Halle gequetscht und einen Platz gesucht, Insane haben bereits losgelegt und stehen mit interessanter Bekleidung auf der Bühne. Ich kannte die Herren bislang nicht – Musik "bumst", super, das passt.
Ein wenig belustigt stelle ich fest, dass allerdings der ein oder andere Besucher etwas irritiert ob ihres Auftritts ist. Ich habe es mir dann verkniffen, herauszufinden, ob es an der musikalischen oder optischen Darbietung liegt …
Freitag, 2. Dezember 2011
Jenix - Kill The Silence Tour 2011
2. Dezember 2011, Backstage, Club, München
Support: Fact and Fiction
Ich kenne bis dato nicht wirklich viel von Jenix, lasse mich aber gerne auf diesen Abend ein.
Als Support stehen "Fact and Fiction" aus Stuttgart (?) auf der Bühne und liefern einen guten, semi-professionellen Auftritt ab. Hier sind definitiv noch ein paar Shows von Nöten, um mit der Nötigen Gelassenheit und Routine ans Werk gehen zu können.
Musikalisch durchaus ok, aber nicht vom Hocker reißend.
Jenix dagenen ist anzusehen, dass sie bereits viele Shows gespielt haben. Das ist erfrischender Rock-Pop, der da geboten wird – routiniert, mit viel Engagement und Ansprache des Publikums.
Das fällt nicht schwer, da der Club wirklich klein ist, und so – trotz viel weniger Publikum als sie eigentlich verdient hätten – sehr gute Stimmung aufkommt.
Da stehen Vollblut-Musiker auf der Bühne, die Spaß haben und einen schönen Konzert-Abend bieten.
Wer die Möglichkeit hat: ansehen – es lohnt sich, weil willkommene Abwechslung im Einheitsbrei dessen, was einem aus Radio, Fernsehen etc. so entgegen schallt.
____
Beitrag von Ghostwriter im Blog Nachrichten München
Support: Fact and Fiction
Ich kenne bis dato nicht wirklich viel von Jenix, lasse mich aber gerne auf diesen Abend ein.
Als Support stehen "Fact and Fiction" aus Stuttgart (?) auf der Bühne und liefern einen guten, semi-professionellen Auftritt ab. Hier sind definitiv noch ein paar Shows von Nöten, um mit der Nötigen Gelassenheit und Routine ans Werk gehen zu können.
Musikalisch durchaus ok, aber nicht vom Hocker reißend.
Jenix dagenen ist anzusehen, dass sie bereits viele Shows gespielt haben. Das ist erfrischender Rock-Pop, der da geboten wird – routiniert, mit viel Engagement und Ansprache des Publikums.
Das fällt nicht schwer, da der Club wirklich klein ist, und so – trotz viel weniger Publikum als sie eigentlich verdient hätten – sehr gute Stimmung aufkommt.
Da stehen Vollblut-Musiker auf der Bühne, die Spaß haben und einen schönen Konzert-Abend bieten.
Wer die Möglichkeit hat: ansehen – es lohnt sich, weil willkommene Abwechslung im Einheitsbrei dessen, was einem aus Radio, Fernsehen etc. so entgegen schallt.
____
Beitrag von Ghostwriter im Blog Nachrichten München
Montag, 31. Oktober 2011
Subway to Sally – Schwarz in Schwarz Tour 2011, München
31. Oktober 2011, Muffathalle, München
Support: Nachtgeschrei
Teil 3 des Konzert-Marathons … so was macht man halt mal, wenn der Drang raus unters Volk extrem groß ist und ausgelebt werden will. Dann schießt man halt auch recht spontan Karten für ein Konzert von Subway to Sally, nur, um sich ein Bild von ihrer Show zu machen …
Es ist leicht frostig, das Gefährt gut abgestellt und Richtung Muffat-Halle gedackelt. Die Schlange hält sich in Grenzen. Drinnen angekommen nehme ich natürlich erst mal die Halle in Augenschein: hoch, extrem hoch – aber vielleicht erscheint das auch nur ob der Proportionen so.
Es macht den Anschein, mächtig voll zu werden.
Nachtgeschrei liefern als Support das, was ich von einer großen Bühne eines Mittelalter-Festivals erwarten würde. Gut, aber nach ner Weile dann schon ein wenig … langwierig …
Subway to Sally eröffnen Ihren Gig mit Pomp, Feuer und einem riesen Knall, der mir fast Gehör und Arbeit der Lebenspumpe klaut … Da wird mächtig Show geboten und das Publikum macht mit!
Feiert, singt, tanzt, trinkt … ja, Letzteres sogar in solchen Massen, wie ich es noch selten auf Konzerten erlebt habe – nicht in dieser Flächendeckung und den kombinatorischen Auswirkungen.
Im Grunde bin ich im Laufe des Gigs sogar ein wenig geschockt: Ziel des Publikums scheint es – überwiegend – wirklich zu sein, sich ins Koma zu saufen, dabei mitzugrölen und mehr oder minder im Takt oder an selbigem Vorbei den Körper irgendwie zu bewegen.
Nun gut, eine Massen-Abfeier-Party, wie ich sie in letzter Zeit (gefühlt) ja schon häufiger erlebt habe – diesmal allerdings in deutlich größerem Ausmaß.
Mir dünkt, ich treibe mich da auf Konzerten von Bands rum, deren Konzept sich nicht ganz mit dem deckt, was ich so erwarte: auch hier fehlt mir ein wenig Tiefe und Sinn fürs Qualitätive.
Das ist jetzt nicht falsch zu verstehen: die Show ist super, es wird optisch und akustisch geboten, das Publikum "befriedigt", aber genau das Drumherum finde ich für derartige Events auch extrem wichtig und cih fühle mcih alles andere als Wohl in dieser Masse. Die (vermutlich letzte oder vorletzte) Zugabe nehme ich dann auch schonnicht mehr mit: durch die Massenbewegungen Richtung Theke immer weiter nach Hinten gedrängt bin ich da in einem Umfeld geladet, in dem sich der ein oder andere schon nicht mehr auf den Beinen halten konnte, geschweige denn gerade aussehen ...
Nun ja: einen Eindruck habe ich nun, und ich bin auf dem Weg zu einer (neuen) Selbsterkenntnis …
Support: Nachtgeschrei
Teil 3 des Konzert-Marathons … so was macht man halt mal, wenn der Drang raus unters Volk extrem groß ist und ausgelebt werden will. Dann schießt man halt auch recht spontan Karten für ein Konzert von Subway to Sally, nur, um sich ein Bild von ihrer Show zu machen …
Es ist leicht frostig, das Gefährt gut abgestellt und Richtung Muffat-Halle gedackelt. Die Schlange hält sich in Grenzen. Drinnen angekommen nehme ich natürlich erst mal die Halle in Augenschein: hoch, extrem hoch – aber vielleicht erscheint das auch nur ob der Proportionen so.
Es macht den Anschein, mächtig voll zu werden.
Nachtgeschrei liefern als Support das, was ich von einer großen Bühne eines Mittelalter-Festivals erwarten würde. Gut, aber nach ner Weile dann schon ein wenig … langwierig …
Subway to Sally eröffnen Ihren Gig mit Pomp, Feuer und einem riesen Knall, der mir fast Gehör und Arbeit der Lebenspumpe klaut … Da wird mächtig Show geboten und das Publikum macht mit!
Feiert, singt, tanzt, trinkt … ja, Letzteres sogar in solchen Massen, wie ich es noch selten auf Konzerten erlebt habe – nicht in dieser Flächendeckung und den kombinatorischen Auswirkungen.
Im Grunde bin ich im Laufe des Gigs sogar ein wenig geschockt: Ziel des Publikums scheint es – überwiegend – wirklich zu sein, sich ins Koma zu saufen, dabei mitzugrölen und mehr oder minder im Takt oder an selbigem Vorbei den Körper irgendwie zu bewegen.
Nun gut, eine Massen-Abfeier-Party, wie ich sie in letzter Zeit (gefühlt) ja schon häufiger erlebt habe – diesmal allerdings in deutlich größerem Ausmaß.
Mir dünkt, ich treibe mich da auf Konzerten von Bands rum, deren Konzept sich nicht ganz mit dem deckt, was ich so erwarte: auch hier fehlt mir ein wenig Tiefe und Sinn fürs Qualitätive.
Das ist jetzt nicht falsch zu verstehen: die Show ist super, es wird optisch und akustisch geboten, das Publikum "befriedigt", aber genau das Drumherum finde ich für derartige Events auch extrem wichtig und cih fühle mcih alles andere als Wohl in dieser Masse. Die (vermutlich letzte oder vorletzte) Zugabe nehme ich dann auch schonnicht mehr mit: durch die Massenbewegungen Richtung Theke immer weiter nach Hinten gedrängt bin ich da in einem Umfeld geladet, in dem sich der ein oder andere schon nicht mehr auf den Beinen halten konnte, geschweige denn gerade aussehen ...
Nun ja: einen Eindruck habe ich nun, und ich bin auf dem Weg zu einer (neuen) Selbsterkenntnis …
Sonntag, 30. Oktober 2011
Mono Inc. – viva hades tour, Cham
30. Oktober 2011, Cham, Eventhalle
Support: Stahlmann
Des Konzert-Marathons, Teil 2 ...
Ab nach Cham, irgendwo in Bayern, im Osten dessen, kurz vor der Grenze ... man muss ja mal ein wenig rum kommen im Leben.
Gut, beim Support Stahlmann weiß ich ja, was mich erwartet, aber Mono Inc. ist live Neuland für mich und ich hatte mir gesagt, dies auf jeden Fall einmal abzuchecken. Die Meinungen hierüber im Vorfeld waren sehr sehr unterschiedlich, aber schließlich macht man das, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
Ein schicker Club da mitten in der bayerischen Pampa (um das oben noch umschiffte böse Wort nun doch noch in den Mund zu nehmen): stylisch eingerichtet und auch der Konzert-Saal ist durchweg ansprechend für die Größe.
Ganz voll wird es nicht, wenn auch gut gefüllt.
Stahlmann beginnen den Abend – in veränderter Besetzung, und irgendwie … anders … da fehlt was.
Ich brauche bis fast zum Ende der Show, um festzustellen, dass es entweder an der Rolle des Supports liegen muss (die Songs werden nicht komplett gesungen, sondern sehr viel Publikum angeheizt und angefeuert), oder irgendwie die Linie insgesamt raus ist.
Die Tendenz war in den letzten Auftritten bereits zu vernehmen, dort ja auch als Support unterwegs.
Also das hier war nicht top of the gigs – das bleibt (nach wie vor), der Release-Gig in Göttingen!
Mono Inc. feuern dann eine absolute Party ab.
… und das im wahrsten Sinne des Wortes: die Meinung die ich mir selbst bilden wollte, bildet sich schnell und im Laufe des Abends nachhaltig … das ist Party-Mucke fürs "schwarze Volk". Ich könnte das nun noch weiter ausführen, was aber sicher einige unglückliche Vergleiche nach sich ziehen würde – darum lieber nur so viel:
Die Stimmung kocht, die Band versucht auch bis in die letzte Ecke des Saales alle zu animieren. Unter anderem mit der Nachfrage, wer denn alles wirklich aus Cham sei – es sind ganze 8, die sich da zu erkennen geben.
In der hinteren Ecke gibt es ein hartnäckiges Trüppchen, das von der Bühne auch nach mehrmaliger Ansprache nicht zum Mitmachen bewegt werden kann, was Herrn Engler sichtlich missfällt (es hat so seine Vor- UND Nachteile, wenn man von der Bühne aus das gesamte Publikum im Blick hat …).
Fazit: das Konzert, ja, gelungen – für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu platt und einfach, was da musikalisch rüber kommt, und die Tatsache, dass aber auch restlos alles aufs Abfeiern an- und ausgelegt ist, ist nicht ganz so meins … jedem das Seine ;-)
____
Hier noch ein Link zur Mono Inc. TV Folge aus Cham
Support: Stahlmann
Des Konzert-Marathons, Teil 2 ...
Ab nach Cham, irgendwo in Bayern, im Osten dessen, kurz vor der Grenze ... man muss ja mal ein wenig rum kommen im Leben.
Gut, beim Support Stahlmann weiß ich ja, was mich erwartet, aber Mono Inc. ist live Neuland für mich und ich hatte mir gesagt, dies auf jeden Fall einmal abzuchecken. Die Meinungen hierüber im Vorfeld waren sehr sehr unterschiedlich, aber schließlich macht man das, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
Ein schicker Club da mitten in der bayerischen Pampa (um das oben noch umschiffte böse Wort nun doch noch in den Mund zu nehmen): stylisch eingerichtet und auch der Konzert-Saal ist durchweg ansprechend für die Größe.
Ganz voll wird es nicht, wenn auch gut gefüllt.
Stahlmann beginnen den Abend – in veränderter Besetzung, und irgendwie … anders … da fehlt was.
Ich brauche bis fast zum Ende der Show, um festzustellen, dass es entweder an der Rolle des Supports liegen muss (die Songs werden nicht komplett gesungen, sondern sehr viel Publikum angeheizt und angefeuert), oder irgendwie die Linie insgesamt raus ist.
Die Tendenz war in den letzten Auftritten bereits zu vernehmen, dort ja auch als Support unterwegs.
Also das hier war nicht top of the gigs – das bleibt (nach wie vor), der Release-Gig in Göttingen!
Mono Inc. feuern dann eine absolute Party ab.
… und das im wahrsten Sinne des Wortes: die Meinung die ich mir selbst bilden wollte, bildet sich schnell und im Laufe des Abends nachhaltig … das ist Party-Mucke fürs "schwarze Volk". Ich könnte das nun noch weiter ausführen, was aber sicher einige unglückliche Vergleiche nach sich ziehen würde – darum lieber nur so viel:
Die Stimmung kocht, die Band versucht auch bis in die letzte Ecke des Saales alle zu animieren. Unter anderem mit der Nachfrage, wer denn alles wirklich aus Cham sei – es sind ganze 8, die sich da zu erkennen geben.
In der hinteren Ecke gibt es ein hartnäckiges Trüppchen, das von der Bühne auch nach mehrmaliger Ansprache nicht zum Mitmachen bewegt werden kann, was Herrn Engler sichtlich missfällt (es hat so seine Vor- UND Nachteile, wenn man von der Bühne aus das gesamte Publikum im Blick hat …).
Fazit: das Konzert, ja, gelungen – für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu platt und einfach, was da musikalisch rüber kommt, und die Tatsache, dass aber auch restlos alles aufs Abfeiern an- und ausgelegt ist, ist nicht ganz so meins … jedem das Seine ;-)
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Hier noch ein Link zur Mono Inc. TV Folge aus Cham
Samstag, 29. Oktober 2011
Wirtz Live 2011
29. Oktober 2011, Backstage, Halle, München
Auftakt eines monströsen Konzert-Marathons …
mit Daniel Wirtz live – und damit ein Konzert, das ich mir habe einreden lassen à la "muss man gesehen haben". Nun gut, das lass ich mir nicht zwei mal sagen.
Die Halle füllt sich gut, und Vayden als Support legen mit ordentlich Sound los, bei dem ich mich allerdings permanent frage, welche übernatürlichen Kräfte er ansingt bzw. um Unterstützung bittet. Oder gibt es irgendeine besondere Deko an der Decke, die mir bisher entgangen ist?
Ein wenig aus der Konserve hatte ich mir im Vorfeld ja schon angehört: ja, ok, aber ist jetzt nicht zwingend das, was ich mir rund um die Uhr reinpfeifen würde.
Doch das, was da jetzt auf der Bühne startet, ist allererste Sahne – technisch, konzeptionell, authentisch, super!
Da stehen allesamt Vollblut-Musiker auf der Bühne, die das leben, was sie da tun und darbieten, und genau das merkt man als Zuhörer und -schauer!!
Da gibt es gar nicht großartig mehr zu zu sagen: Wirtz live muss man erlebt haben.
Der Auftakt eines monströsen Konzert-Marathons ...
… und es war … großartig!
_____
Ein paar Eindrücke des Konzerts, gesammelt auf YouTube
Auftakt eines monströsen Konzert-Marathons …
mit Daniel Wirtz live – und damit ein Konzert, das ich mir habe einreden lassen à la "muss man gesehen haben". Nun gut, das lass ich mir nicht zwei mal sagen.
Die Halle füllt sich gut, und Vayden als Support legen mit ordentlich Sound los, bei dem ich mich allerdings permanent frage, welche übernatürlichen Kräfte er ansingt bzw. um Unterstützung bittet. Oder gibt es irgendeine besondere Deko an der Decke, die mir bisher entgangen ist?
Ein wenig aus der Konserve hatte ich mir im Vorfeld ja schon angehört: ja, ok, aber ist jetzt nicht zwingend das, was ich mir rund um die Uhr reinpfeifen würde.
Doch das, was da jetzt auf der Bühne startet, ist allererste Sahne – technisch, konzeptionell, authentisch, super!
Da stehen allesamt Vollblut-Musiker auf der Bühne, die das leben, was sie da tun und darbieten, und genau das merkt man als Zuhörer und -schauer!!
Da gibt es gar nicht großartig mehr zu zu sagen: Wirtz live muss man erlebt haben.
Der Auftakt eines monströsen Konzert-Marathons ...
… und es war … großartig!
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Ein paar Eindrücke des Konzerts, gesammelt auf YouTube
Samstag, 8. Oktober 2011
Staubkind Special Friends Konzert
8. Oktober 2011, Feierwerk/Orangehouse, München
Das letzte Konzert ist mal wieder viel zu lange her, Ausgang dringend notwendig, und die nächste Location will gecheckt werden.
Das alles ist aber nicht der eigentliche Grund, lediglich jeweils Anlass, vielmehr tut es Not, eine vollwertige Staubkind-Show zu sehen, mal abseits der Festival-Auftritte, die ich bisher mitnehmen durfte (Metal for Mercy 2010, Großer Markt der Epochen und das ChaRocky 2010 mit Louis solo).
Also ab nach München, Feierwerk lokalisiert, Orangehouse – dank der wartenden Fans und draußen rumhüpfenden Bandmitglieder – ausgemacht, ein bisserl bibbernd aufs Door Opening gewartet und rein in die Location.
Die füllt sich schnell und gut, das ein oder andere bekannte Gesicht ist auszumachen und dank des durchweg sehr gemischten Publikums auch ne Menge Anlass zum People Watching gegeben …
Der Ansprache von Louis ist zu entnehmen, dass scheinbar der Auftritt einer weiteren Band geplant war und geplatzt ist. Staubkind kommen von Ihrem 100. Gig in Görlitz und es ist ihnen ein Anliegen, nach langer Zeit mal wieder in München zu spielen.
Der Sound ist klasse, der Auftritt in absoluter Staubkind Manier mal wieder richtig gut: die Stimmung überträgt sich schnell von der Bühne ins Publikum – kein Wunder, da der kleine Herr es doch jedes Mal schafft, das Publikum (auch persönlich) anzusprechen, und hüpfend, singend, scherzend zu begeistern. So erkundigt er sich zum Beispiel während des Konzerts nach einem Fan, der auf dem Weg nach München mit einer Autopanne liegen geblieben ist (dank Facebook ist heutzutage ein unglaublich direkter Kontakt zur Fangemeinde möglich ;-) ).
Neben einer durchweg bekannten Set-List gibt es auch seltener gespielte Stücke und Neues zu hören. Insgesamt ein intensives Konzert, das mir doch mal wieder zeigt, dass es möglich ist, mit engagierten Musikern und Technikern, einem tollen Publikum und entsprechender Leidenschaft auf der Bühne ein richtig gutes Konzert auf die Bühne zu bringen.
Das letzte Konzert ist mal wieder viel zu lange her, Ausgang dringend notwendig, und die nächste Location will gecheckt werden.
Das alles ist aber nicht der eigentliche Grund, lediglich jeweils Anlass, vielmehr tut es Not, eine vollwertige Staubkind-Show zu sehen, mal abseits der Festival-Auftritte, die ich bisher mitnehmen durfte (Metal for Mercy 2010, Großer Markt der Epochen und das ChaRocky 2010 mit Louis solo).
Also ab nach München, Feierwerk lokalisiert, Orangehouse – dank der wartenden Fans und draußen rumhüpfenden Bandmitglieder – ausgemacht, ein bisserl bibbernd aufs Door Opening gewartet und rein in die Location.
Die füllt sich schnell und gut, das ein oder andere bekannte Gesicht ist auszumachen und dank des durchweg sehr gemischten Publikums auch ne Menge Anlass zum People Watching gegeben …
Der Ansprache von Louis ist zu entnehmen, dass scheinbar der Auftritt einer weiteren Band geplant war und geplatzt ist. Staubkind kommen von Ihrem 100. Gig in Görlitz und es ist ihnen ein Anliegen, nach langer Zeit mal wieder in München zu spielen.
Der Sound ist klasse, der Auftritt in absoluter Staubkind Manier mal wieder richtig gut: die Stimmung überträgt sich schnell von der Bühne ins Publikum – kein Wunder, da der kleine Herr es doch jedes Mal schafft, das Publikum (auch persönlich) anzusprechen, und hüpfend, singend, scherzend zu begeistern. So erkundigt er sich zum Beispiel während des Konzerts nach einem Fan, der auf dem Weg nach München mit einer Autopanne liegen geblieben ist (dank Facebook ist heutzutage ein unglaublich direkter Kontakt zur Fangemeinde möglich ;-) ).
Neben einer durchweg bekannten Set-List gibt es auch seltener gespielte Stücke und Neues zu hören. Insgesamt ein intensives Konzert, das mir doch mal wieder zeigt, dass es möglich ist, mit engagierten Musikern und Technikern, einem tollen Publikum und entsprechender Leidenschaft auf der Bühne ein richtig gutes Konzert auf die Bühne zu bringen.
Sonntag, 18. September 2011
VNV Nation – Automatic Tour 2011
18. September 2011, Backstage, München, Werk
Support: Straftanz
Wie kommt's eigentlich, dass ich VNV noch nie live gesehen habe? Seltssam … nicht nur, dass ich mir diese Frage selbst stelle; nein, ich werde auch alle Nase lang ungläubig genau das gefragt.
… da hast Du was verpasst,
… live grandios,
… der geht ab auf der Bühne,
usw.
Nun, da ist es doch fein, dass sich die Möglichkeit jetzt ergibt.
Support: Straftanz
Wie kommt's eigentlich, dass ich VNV noch nie live gesehen habe? Seltssam … nicht nur, dass ich mir diese Frage selbst stelle; nein, ich werde auch alle Nase lang ungläubig genau das gefragt.
… da hast Du was verpasst,
… live grandios,
… der geht ab auf der Bühne,
usw.
Nun, da ist es doch fein, dass sich die Möglichkeit jetzt ergibt.
Dienstag, 16. August 2011
Schöngeist – München 2011
16. August 2011, Theatron, München
Support: Central Park
Ein schöner sommerlicher Tag und ein Ausflug in den Münchener Olympiapark, um nach längerer Zeit mal wieder die Herren – samt Dame – von Schöngeist auf der Bühne zu sehen. Bühne heißt in diesem Falle open air im Theatron – Amphietheater mit Wasserblick –; da lass ich mich doch mal überraschen.
Durch den Park zum Theater gestakst stelle ich dann Fest, dass der Support, Central Park, bereits auf der Bühne steht. Ja, kann man, muss man aber nicht … handwerklich ist das allemal in Ordnung, wenn musikalisch auch nicht so meins. Die Frontfrau gibt ihr bestes, wird aber von den restlichen Musikern in Sachen Show ziemlich allein gelassen. Immerhin hat sie einen Vorteil: allein durch Ihre Optik ist ihr die Aufmerksamkeit schon sicher … (mindestens mal die aller männlicher Konzertbesucher ;-) )
Ich widme mich also erstmal einem Rundumblick … schön ist's hier. Die Sonne blendet nicht, es ist trotzdem angenehm und sollte das auch bleiben, wenn sie ganz verschwunden ist. Das Publikum ist recht bunt gemischt und mischt sich aus normal-normal über leger mis hin zu ein paar "Schwarzen". Na, das kann ja heiter werden … ob die alle wissen, was da mit Schöngeist auf sie zukommt; und ob sie bleiben? Da die münchener Musiker der Szene sich wohl gegenseitig nicht aus den Augen lassen – positiver formuliert: sich gegenseitig unterstützen –, ist es wohl kaum verwunderlich, dass ein Herr Wesselsky ebenfalls im Publikum verweilt …
Nun denn, Central Park sind fertig, lasset die Show beginnen …
Support: Central Park
Ein schöner sommerlicher Tag und ein Ausflug in den Münchener Olympiapark, um nach längerer Zeit mal wieder die Herren – samt Dame – von Schöngeist auf der Bühne zu sehen. Bühne heißt in diesem Falle open air im Theatron – Amphietheater mit Wasserblick –; da lass ich mich doch mal überraschen.
![]() |
| Quelle: Facebook-Profil von Schöngeist |
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| Quelle: Facebook-Profil von Schöngeist |
Nun denn, Central Park sind fertig, lasset die Show beginnen …
Sonntag, 26. Juni 2011
Blackfield Festival 2011
26. Juni 2011, Amphitheater Gelsenkirchen
Permanent quer durch Deutschland unterwegs, Chaos an allen Fronten … was liegt da näher, als spontan auf dem Blackfield vorbei zu schneien?!
Ok, nicht so ganz und für beide Tage sondern nur den Sonntag. Das Line-up lässt auf jeden Fall ein gutes Ausspannen vermuten.
In Gelsenkirchen angekommen stelle ich fest, dass das wirklich blöd ist, solche extrem spontane Aktionen unter solchem Zeitdruck ist … ich bin so spät dran, dass ich A Life Divided und Stahlmann schon verpasst habe!!
Was solls: Ich bin ja schließlich nicht wegen dieser beiden Bands hier … die Sonne strahlt, eine neue Location waret darauf, entdeckt zu werden, und nicht zuletzt ein paar schicke Bands im restlichen Line-up ;-)
Ok, nicht so ganz und für beide Tage sondern nur den Sonntag. Das Line-up lässt auf jeden Fall ein gutes Ausspannen vermuten.
In Gelsenkirchen angekommen stelle ich fest, dass das wirklich blöd ist, solche extrem spontane Aktionen unter solchem Zeitdruck ist … ich bin so spät dran, dass ich A Life Divided und Stahlmann schon verpasst habe!!
Was solls: Ich bin ja schließlich nicht wegen dieser beiden Bands hier … die Sonne strahlt, eine neue Location waret darauf, entdeckt zu werden, und nicht zuletzt ein paar schicke Bands im restlichen Line-up ;-)
Mittwoch, 18. Mai 2011
A Life Divided – Köln 2011
18. Mai 2011, Underground, Köln-Ehrenfeld
Support: Mondo Kane
A Life Divided – noch nie live gesehen, das letzte Konzert ist gefühlte Ewigkeiten her, Köln ist um die Ecke, Arbeit nervt grad total, was also spricht dagegen, mich – ausnahmesweise – mal frühzeitig abzuseilen und auf dem Weg nach Hause im Underground vorbeizuschauen?
Richtig: absolut nichts! … und genau das mache ich dann auch.
Das Underground ist ja fast schon so was wie ein altes Wochenendwohnzimmer, aber ich komme in letzter Zeit nicht aus dem Wundern heraus: hier hat und tut sich tatsächlich einiges, was zu einer kleinen Orientierungsphase und der Erkenntnis "besser als früher" führt.
Das Leut-Volk (sowohl an Kasse, Theke als auch Merch-Stand) ist echt angenehm und locker.
Fertig wie ich bin, orientier ich mich in die hinteren Reihen und finde dort auf dem kleinen Podest einen super Platz samt Rückenstütze ;-)
Die Massen Publikum halten sich in Grenzen und ich hoffe für die Bayern, dass noch ein paar interessierte Ohrenpaare ihren Weg hierher finden.
Mondo Kane eröffnen den Abend ordentlich. Während ein Großteil des Publikums – es kommen tatsächlich nach und nach noch ein paar Menschen – sich noch mit Willkommengrüßen, kleinen Schwätzchen und Käufen am Merch-Stand beschäftigt. Das macht den Anschein einer (heute Abend nicht ganz so großen) kleinen Familie, die sich hier zum Konzert-Besuch triff. Das ein oder andere bekannte Gesicht finde auch ich …
Es ist noch etwas voller geworden und die Herren von A Life Divided betreten die Bühne – ohne ihren Schlagzeuger, der heute von einem Herrn aus ihren Kreisen (ich habe den Namen leider vergessen – das leidige Thema mit dem Sieb stätt Gedächtnis) vertreten.
Die Atmosphäre ist – erwartungsgemäß – kuschelig und intim, was den Sänger dazu bringt, immer mal wieder mit dem Publikum zu kommunizieren. Dank der unheimlichen Größe (Achtung Ironie) des Underground fühlt sich der Rest der Anwesenden dabei nicht ausgeschlossen und es kommt ein wenig Feeling wie beim besten Wohnzimmer-Privat-Konzert auf.
Auffällig dabei ist, dass ein Teil der Anwesenden der Band scheinbar persönlich bekannt ist und bestens informiert. Es ist also nicht verwunderlich, dass das zahlenmäßig nicht sehr starke Publikum stimmgewaltig und textsicher mitsingt.
Der Reaktion "der Massen" ist deutlich zu vernehmen, dass hier auch ein paar Schätze zum Besten gegeben werden, die nicht zum Standard-Live-Repertoire der Jungs gehört.
Die Stimmung ist prächtig und meiner bescheidenen Meinung nach (ich habe auch keinerlei Vergleichsmöglichkeiten – wenn man mal von den ganzen Youtube Videos in meist unsäglicher Qualität absieht) hat sich auch der Herr am Schlagzeug gut geschlagen.
Ich finde das Cover von "Sounds lika a Melody" ja richtig gut und genau das kommt live überraschend geil, aber aus den Socken gehoben hat mich dann das von "Walking in my Shoes" – damit hatte ich nun nicht im Entferntesten gerechnet …
Ein Super-Konzert und geile Stimmung, so dass ich fast ein bisschen traurig bin, nicht noch ein paar Minuten im Biergarten chillen zu können – dafür fehlt mir einfach der Antrieb!
A Life Divided live – das lohnt!
Hingehen, wem sich die Möglichkeit bietet: aktuelle Termine
Support: Mondo Kane
A Life Divided – noch nie live gesehen, das letzte Konzert ist gefühlte Ewigkeiten her, Köln ist um die Ecke, Arbeit nervt grad total, was also spricht dagegen, mich – ausnahmesweise – mal frühzeitig abzuseilen und auf dem Weg nach Hause im Underground vorbeizuschauen?
Richtig: absolut nichts! … und genau das mache ich dann auch.
Das Underground ist ja fast schon so was wie ein altes Wochenendwohnzimmer, aber ich komme in letzter Zeit nicht aus dem Wundern heraus: hier hat und tut sich tatsächlich einiges, was zu einer kleinen Orientierungsphase und der Erkenntnis "besser als früher" führt.
Das Leut-Volk (sowohl an Kasse, Theke als auch Merch-Stand) ist echt angenehm und locker.
Fertig wie ich bin, orientier ich mich in die hinteren Reihen und finde dort auf dem kleinen Podest einen super Platz samt Rückenstütze ;-)
Die Massen Publikum halten sich in Grenzen und ich hoffe für die Bayern, dass noch ein paar interessierte Ohrenpaare ihren Weg hierher finden.
Mondo Kane eröffnen den Abend ordentlich. Während ein Großteil des Publikums – es kommen tatsächlich nach und nach noch ein paar Menschen – sich noch mit Willkommengrüßen, kleinen Schwätzchen und Käufen am Merch-Stand beschäftigt. Das macht den Anschein einer (heute Abend nicht ganz so großen) kleinen Familie, die sich hier zum Konzert-Besuch triff. Das ein oder andere bekannte Gesicht finde auch ich …
Es ist noch etwas voller geworden und die Herren von A Life Divided betreten die Bühne – ohne ihren Schlagzeuger, der heute von einem Herrn aus ihren Kreisen (ich habe den Namen leider vergessen – das leidige Thema mit dem Sieb stätt Gedächtnis) vertreten.
Die Atmosphäre ist – erwartungsgemäß – kuschelig und intim, was den Sänger dazu bringt, immer mal wieder mit dem Publikum zu kommunizieren. Dank der unheimlichen Größe (Achtung Ironie) des Underground fühlt sich der Rest der Anwesenden dabei nicht ausgeschlossen und es kommt ein wenig Feeling wie beim besten Wohnzimmer-Privat-Konzert auf.
Auffällig dabei ist, dass ein Teil der Anwesenden der Band scheinbar persönlich bekannt ist und bestens informiert. Es ist also nicht verwunderlich, dass das zahlenmäßig nicht sehr starke Publikum stimmgewaltig und textsicher mitsingt.
Der Reaktion "der Massen" ist deutlich zu vernehmen, dass hier auch ein paar Schätze zum Besten gegeben werden, die nicht zum Standard-Live-Repertoire der Jungs gehört.
Die Stimmung ist prächtig und meiner bescheidenen Meinung nach (ich habe auch keinerlei Vergleichsmöglichkeiten – wenn man mal von den ganzen Youtube Videos in meist unsäglicher Qualität absieht) hat sich auch der Herr am Schlagzeug gut geschlagen.
Ich finde das Cover von "Sounds lika a Melody" ja richtig gut und genau das kommt live überraschend geil, aber aus den Socken gehoben hat mich dann das von "Walking in my Shoes" – damit hatte ich nun nicht im Entferntesten gerechnet …
Ein Super-Konzert und geile Stimmung, so dass ich fast ein bisschen traurig bin, nicht noch ein paar Minuten im Biergarten chillen zu können – dafür fehlt mir einfach der Antrieb!
A Life Divided live – das lohnt!
Hingehen, wem sich die Möglichkeit bietet: aktuelle Termine
Samstag, 12. Februar 2011
Lost Sounds meets Neonwelt + Release Party Schöngeist
12. Februar 2011, Zwischenfall, Bochum
Nun ist das neue Jahr bereits in vollem Gange und weit und breit noch keine Konzert in Sicht. Was liegt da also näher, als die Release-Party des Nachfolgers einer meiner Fundstücke zu besuchen? Noch dazu, wenn diese in einem legendären Club wie dem Zwischenfall stattfindet.
Immerhin einer der Clubs, von dem man bereits viel gehört hat, den aber zumindest ich bis dato nie besucht habe.
Der Rahmen, in dem das Release des neuen Albums "Keine Zeit" zelebriert wird, ist die Party-Reihe "Lost Sounds meets Neonwelt", von der ich mir nicht so wirklich eine Vorstellung machen kann. Eines hoffe ich allerdings: bitte nicht allzuviel "Gothic-Techno" …
In Bochum angekommen fällt mir auf, dass ich mich in keinster Weise informiert habe, wo ich hier meinen fahrbaren Untersatz unterbringe. Nun gut, also bis vor die Hautüre und dann hoffen - ohne sonderlich den laufenden Verkehr aufzuhalten –, irgendwo eine Parklücke ausmachen. Genau das funktioniert relativ problemlos und schnell. Also ab in den Club und erst einmal umsehen …
Immerhin einer der Clubs, von dem man bereits viel gehört hat, den aber zumindest ich bis dato nie besucht habe.
Der Rahmen, in dem das Release des neuen Albums "Keine Zeit" zelebriert wird, ist die Party-Reihe "Lost Sounds meets Neonwelt", von der ich mir nicht so wirklich eine Vorstellung machen kann. Eines hoffe ich allerdings: bitte nicht allzuviel "Gothic-Techno" …
In Bochum angekommen fällt mir auf, dass ich mich in keinster Weise informiert habe, wo ich hier meinen fahrbaren Untersatz unterbringe. Nun gut, also bis vor die Hautüre und dann hoffen - ohne sonderlich den laufenden Verkehr aufzuhalten –, irgendwo eine Parklücke ausmachen. Genau das funktioniert relativ problemlos und schnell. Also ab in den Club und erst einmal umsehen …
Dienstag, 28. Dezember 2010
Eisbrecher - Jahresabschlusskonzert 2010
28.12.2010, Theater am Tanzbrunnen, Köln
Abschluss des Konzertjahres 2010, des ersten kompletten Konzert-Jahres "meiner Neuzeit"!
3 mal Eisbrecher ist einfach nicht genug ;-) … und das Jahr will einen gebührenden Abschluss finden, was nach der riesigen Show von 30 Seconds to Mars gar nicht so einfach zu bewerkstelligen sein wird …
Also, liebe Bayern: gebt Euer Bestes!
Abschluss des Konzertjahres 2010, des ersten kompletten Konzert-Jahres "meiner Neuzeit"!
| Nummer 00001 hatt' ich auch noch nicht … ;-) |
Also, liebe Bayern: gebt Euer Bestes!
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Location:
Köln, Deutschland
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